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Labirinto DIVINO AFFLANTE SPIRITU

Post Rock, Pelagic/Cargo (7 Songs / VÖ: 8.2.)

6/ 7
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Im Post Rock kann man ja schnell meinen, dass die Musik ihren Entstehungsort widerspiegelt. Sólstafir etwa klingen nach den kargen und doch anmutigen Gletscherlandschaften Islands, Sinistro vertonen eine Sehnsucht und Leidenschaft, die ganz typisch nach Portugal klingt. Labirinto aus São Paulo liefern mit DIVINO AFFLANTE SPIRITU jedoch die Antithese: Das dritte Album der Brasilianer ist düster und kalt, die Sonne wird höchstens kurz vorm Untergehen gezeigt.

Schon der Vorgänger GEHENNA – eine apokalyptische Vision von intensivster Dichte und Heavyness – zeigt, dass der Fünfer zu den finstersten Vertretern des Genres gehört, und auch über DIVINO AFFLANTE SPIRITU hängt verheißungsvoll ein dunkles Zeichen. Im Opener ‘Agnus Dei’ sind erstmals in der Geschichte der Band Vocals zu hören, die sofort wohlige Erinnerungen an Kollegen wie Amenra oder Isis wecken. Jedoch wird im Verlauf des Albums klar, dass Labirinto keine Sänger brauchen, um ihre Dringlichkeit und Emotionen zu vermitteln.

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Während die Songs so sludgig aus den Lautsprechern walzen, wird man von ihrer Intensität fast erdrückt. DIVINO AFFLANTE SPIRITU zeichnet die wüstesten Klanglandschaften; monolithenartige Gebilde in den verschiedensten Nuancen von Dunkelheit. Das ist nicht nur die Antithese zu Wärme und Sonnenschein, sondern verschluckt auch jegliches Licht, einem schwarzen Loch gleich. 

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