Toggle menu

Metal Hammer

Search

Lancer TEMPEST

Heavy Metal, Fireflash/Warner (10 Songs / VÖ: 11.8.)

4/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Wie steigt man nach sechs Jahren Albumstille in sein neues Werk ein? Lancer meinen: mit einem raschen Fünfertakt, bei dem der Bass konträr zum Rest verläuft und dadurch eine harte Polyrhythmik erzeugt – puh. Allerdings: Sobald sich jeder Headbanger vergewissert hat, dass er nicht der Einzige ist, der es nicht versteht, geht es dann doch richtig los. Nach MASTERY legen die Schweden auf altbekanntem Niveau nach. Schnelle Heavy Metal-Riffs laufen im Galopp der fantasievollen Nachbarwelt des Power Metal entgegen. Erneut lässt der hohe Gesang Parallelen zu etwa Helloween durchklingen – auch wenn der Typ am Mikro nun Jack L. Stroem heißt und nicht wie zuvor Isak Stenvall. Die meisten der Songs kommen in schnellem Tempo daher. Das Schlag­-
zeug rennt mit Doublebass voraus, die melodischen Gitarrensoli ziehen ebenbürtig nach. Elemente wie diese wachsen zusammen und schaffen eine Ähnlichkeit, die sich durch die gesamte Tracklist zieht.

🛒  TEMPEST bei Amazon

Ist das nun Erkennungsmerkmal oder Eintönigkeit? Vielleicht etwas dazwischen. Dennoch stechen auch echte Diamanten hervor, welche die Platte aufwerten. Darunter der Titel-Song und zugleich die einzige Ballade des Albums. Allein der Dynamik wegen ist dieser also unverzichtbar. ‘Blind Faith’ lebt hingegen von seinem Hymnen-Refrain, dessen Melodie besticht und gekonnt mit dezentem Chor untermalt wird. So wie sie es hier tut, dürfte die Truppe gerne noch öfter über ihren Tellerrand schauen. Dennoch liefern Lancer ein schönes Album für alle Genrefans.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Blue Öyster Cult: 50 Jahre AGENTS OF FORTUNE!

Fünf Jahrzehnte sind vergangen, seit Blue Öyster Cult mit AGENTS OF FORTUNE endlich den Durchbruch schafften, den Columbia Records so lange heraufbeschworen hatten. Ein Album, das nicht nur der Karriere der Band Aufschwung verlieh, sondern auch den Rock der Siebziger um eine mystische, unheimlich elegante Facette bereicherte. Heute wirkt es fast selbstverständlich, dass Blue Öyster Cult zu den prägenden Namen des Hard Rock gehören. Doch der Weg dahin war alles andere als geradlinig. Ein langer Anlauf zum Erfolg Während Zeitgenossen wie Black Sabbath schneller durchstarteten, mussten Blue Öyster Cult Geduld beweisen. Gitarrist Donald "Buck Dharma" Roeser brachte es später trocken…
Weiterlesen
Zur Startseite