Mit ihrem dritten Album markiert die Bostoner Hard Rock-Band Lansdowne durch die Zusammenarbeit mit dem Berliner Odyssey Music Network einen wichtigen Schritt in ihrer Karriere, mit dem nun auch der europäische Markt erobert werden soll. Bei der Dichte der melodischen Hard Rock-Nummern mit Ohrwurmpotenzial stehen die Chancen gut: Die zwölf Songs sind fast ausnahmslos eingängig und mit hymnischen Refrains versehen. Mit der rauen, rockigen Stimme von Frontmann John Ricci und den emotionalen Hooks erinnert die Band an Five Finger Death Punch oder Nickelback. Die Songs bewegen sich stilistisch zwischen inbrünstigen Rock-Balladen (‘Rescue’, ‘Now That You’re Gone’), Feel Good Rock (‘Four Wheel Freedom’, ‘Feel You Coming’) und Alternative Metal (‘Oxygen’). Auch wenn Breakdowns, Gitarrensoli sowie elektronische Beats (‘Make It A Lie’, ‘Bury Me’) für Abwechslung sorgen, folgt die Platte insgesamt zu sehr einem vorhersehbaren Schema und driftet stellenweise ins Kitschige ab. Dazu trägt auch die inhaltliche Ausrichtung der Songs bei, die sich textlich vor allem auf leicht zugängliche Themen wie Verlust, Herzschmerz und körperliche Anziehung fokussiert. Vor allem diese Zugänglichkeit in Verbindung mit massenkompatiblen Hooklines birgt jedoch das Potenzial, ein größeres Publikum zu erreichen.
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