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Maceration SERPENT DEVOURMENT

Death Metal, Emanzipation/SPV (10 Songs / VÖ: 31.1.)

4.5/ 7
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Maceration klingen nicht nur nach alter Schule, sie sind auch Zeitzeugen. Gegründet 1990, veröffentlichten die Dänen 1992 mit A SERENADE OF AGONY ein Album, um kurz darauf von der Bild­fläche zu verschwinden. Ihre 2022er-Wiederauferstehung IT NEVER ENDS… erntete besonders wegen einer Personalie Aufmerksamkeit: Dan Swanö, der als Session-Sänger bereits A SERENADE OF AGONY eingegrunzt hatte, kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück. Auf SERPENT DEVOURMENT bleibt die Szenelegende Maceration als Produzent treu, übergibt das Mikrofon aber Jan Bergmann Jepsen, der die Band ohnehin seit 2022 auf der Bühne anführt. Das schmerzt Swanö-Fan-Herzen, funktioniert aber. Zum einen, weil Maceration kompositorisch nichts verändert haben: Nach wie vor durchtrennt die HM-2-Säge Knochen, attackieren die Blasts und schwingen die Grooves gnadenlos.

Dazu züchten weinende Leads und gespenstische Tapping-Soli Gänsehaut. Zum anderen erweitert Jepsen den von Entombed, Grave und nicht zuletzt Edge Of Sanity geprägten Stil der Skandinavier um kleine Gorefest-Akzente und erhöht somit zumindest geringfügig ihren Wiedererkennungswert. So ausgelutscht und überbevölkert das Old School-Death Metal-Genre anno 2025 auch sein mag: Im Fall von Maceration kehren alte Besen immer noch zuverlässig.

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