Toggle menu

Metal Hammer

Search

Machine Head UNATØNED

Thrash Metal , Nuclear Blast/Warner (12 Songs / VÖ: 25.4.)

4/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Robb Flynn hat in seiner beein­druckenden Karriere schon oft bewiesen, dass er auf Erwartungs­haltungen scheißt: THE BURNING RED (1999), ‘Is There Anybody Out ­There’ (2016, 65 Millionen mehr Spotify-Klicks als ‘Davidian’) oder CATHARSIS (2018) stellten für Teile der Hörerschaft gehörige Arschtritte dar. UNATØNED zählt zu den Machine Head-Alben, welche außer der Reihe tanzen. Nur zwei Lieder überschreiten die Vier-Minuten-Grenze, die Ideen kommen schlüssig auf den Punkt. Nur hat Flynn (den ich als alleinigen Mann am Lenkrad dieser Band sehe) diesmal aus meiner Sicht zwei entscheidende Fehler begangen: 1. Jedes Lied gipfelt in einem blumig-epischen Höhepunkt. Das ist auf Dauer echt ermüdend, weil sich die Bilder beziehungsweise Töne zu sehr gleichen. Wo ist die Kante, für die diese Band einst stand wie kaum eine zweite? Weg. Komplett. 2. Ich weiß nicht, was den erfahrenen Frontmann geritten hat, auf dieser Scheibe derart moderne Arrangements und Nebengeräusche einzubauen.

Das bringt den Liedern gar nichts, im Gegenteil, es reißt selbst den wuchtigen Thrash-Riffs von UNATØNED die Beine weg. Auch manche Bridge wackelt gewaltig. Die Lieder weit abseits der Norm (‘Dustmaker’, ‘Scørn’, ‘Bleeding Me Dry’) wirken produktions­technisch zudem gekünstelt. Also genau das Gegenteil von dem, was Machine Head für mich eigentlich darstellen: Nämlich eine Truppe, die mich mit Adrenalin geflutet hat wie kaum eine zweite. Das über eine meiner absoluten Lieblings-Bands zu schreiben, bereitet mir fast körperliche Schmerzen. Bei UNATØNED fühle ich – beinahe nichts.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Tommy Aldridge (Ex-Ozzy Osbourne) fehlte bei letztem Konzert

Obwohl Tommy Aldridge (unter anderem Gary Moore, Whitesnake, Thin Lizzy) bei dem Ozzy Osbourne-Werk BARK AT THE MOON (1983) sowie dem Live-Album SPEAK OF THE DEVIL (1982) und TRIBUTE (1987) mitwirkte, fehlte der Schlagzeuger bei "Back To The Beginning" im Juli 2025. Auf seinem eigenen YouTube-Kanal hat der Musiker nun offenbart, dass er nicht eingeladen wurde. Keine Einladung Er sagt: "Ich möchte niemanden niedermachen oder in ein schlechtes Licht rücken. Ich wurde zu Ozzys letzter Show nicht eingeladen. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Ich wurde einfach nicht eingeladen, und ich werde mich nicht auf die Party von jemand anderem…
Weiterlesen
Zur Startseite