Toggle menu

Metal Hammer

Search

Mass Effect 3

Bioware/EA 08.03.2012

7/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: Bioware/EA

Abspann? Jetzt schon? Aber ich habe doch gerade erst vier Tage… Und anscheinend 30 Spielstunden hinter mir. Ups. „Mass Effect 3“ lässt einen die Zeit schlicht vergessen. Das Teil ist ein mehr als würdiger Abschluss der vielleicht großartigsten Trilogie der Spielegeschichte – jedenfalls, wenn man den Hauptfokus auf Story und Charakterbildung legt. Der Sogeffekt von „Mass Effect 3“ ist der pure Wahnsinn.

Nach dem Tutorial (das trotz der mächtig inszenierten Weltinvasion etwas lahm wirkt) geht man wie in den beiden Vorgängern an Bord der Normandy, um die Menschheit (und andere Rassen der Allianz) vor den Reapern zu retten. An der Seite: vertraute und neue Verbündete (ein kleiner Spoiler: die Bord-KI EDI hat jetzt Brüste), die einem im Laufe des Spiels immer mehr ans Herz wachsen, und bei deren Ableben man wirklich erstmal schlucken muss. Die einzigartige melancholische Stimmung, unvergleichbare Erzähltiefe und die großartige Synchronisation sind weitere Gründe, warum die „Mass Effect“-Serie die Konkurrenz in zahlreichen Kategorien pulverisiert. Da macht es auch nichts, dass sich spielerisch und technisch im Vergleich zum Vorgänger von 2010 kaum etwas getan hat. Alleine die schlaue Möglichkeiten der Voreinstellung (der Spieler kann sich aussuchen, ob er „Mass Effect 3“ eher action-, storylastig oder doch als pures Rollenspiel erleben möchte) erhöht den Wiederspielwert um ein Vielfaches.

Ich habe in meinem Leben noch nie ein Spiel zweimal durchgezockt – dieses Teil werde ich mindestens dreimal durchspielen. Es bleibt zu hoffen, dass Bioware dieses Spiel- und Storyprinzip auf irgendeine Weise in eine andere Welt (und in ein anderes Spiel) teleportieren kann. Keine Frage: „Mass Effect“ macht süchtig! Im Geheimen warte ich ja auf die Verfilmung der Trilogie…


ÄHNLICHE KRITIKEN

Control (PS4, Xbox One, PC)

Das neueste Spiel von Remedy Entertainment überzeugt mit einem ausgefallenen Design und einer packenden Story, zeigt aber auch Gameplay-Schwächen, die...

Resident Evil 2 (PS4, Xbox One, PC)

Zum 21. Geburtstag bekommt „Resident Evil 2“ eine Frischzellenkur und kehrt als generalüberholte Fassung auf aktuelle Konsolen und den PC...

Just Cause 4 (PS4, Xbox One, PC)

Brachiale Action ohne Verschnaufpause auf der einen und eintönige Nebenmissionen auf der anderen Seite. Wie sich „Just Cause 4“ schlägt,...


ÄHNLICHE ARTIKEL

PlayStation 5: Angeblich mit zwei Modellen zum Start

Erstmals spricht Sony offen über die PlayStation 5 und nennt erste Details und Fakten zur nächsten Generation der Spielekonsole. Hier findet ihr alle Infos und die neuesten Gerüchte rund um die PS5.

In „Death Stranding“ könnt ihr euch auch mit einer Art Hoverborard fortbewegen

Eine über 48 Minuten lange Gameplay-Präsentation im Rahmen der Tokyo Game Show zeigt viele Details aus „Death Stranding“.

„Control“ kriegt kostenlose und -pflichtige Erweiterungen

Entwickler Remedy Entertainment spricht über die Zukunftspläne von „Control“ und den geplanten Erweiterungen.

teilen
twittern
mailen
teilen
„Dying Light 2“: Mehr als 25 Minuten Gameplay zum Zombie-Spiel veröffentlicht

Dank Serienhits wie „The Walking Dead“ gab es in den vergangenen Jahren eine regelrechte Überschwemmung an Zombie-Spielen. Fast monatlich erschien mindestens ein neues Game, das die Untoten im Fokus hatte. Positiv aus dieser Masse stach „Dying Light“ hervor, welches 2015 erschien. Das Zombiespiel kombiniert clever Action, Open-World und Parkours und sorgt für eine einzigartige Mischung. Der in Deutschland leider indizierte Titel stammt von den „Dead Island“-Entwicklern von Techland und eine Fortsetzung ist bereits in der Mache. „Dying Light 2“: Neues Gameplay-Video Auf der diesjährigen Spielemesse E3 wurde Fachbesuchern hinter verschlossenen Türen eine neue Gameplay-Demo von „Dying Light 2“ gezeigt, die…
Weiterlesen
Zur Startseite