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Mental Cruelty ZWIELICHT

Deathcore, Century Media/Sony (10 Songs / VÖ: 23.6.)

6/ 7
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Die deutsche Deathcore-Band Mental Cruelty hat sich nur vier Wochen nach der Bekanntgabe ihres neuen Plattenvertrags mit Century Media von ihrem Sänger Lucca Schmerler getrennt, nachdem Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen ihn laut geworden waren. Daraufhin rekrutierten sie Lukas Nikolai (Sun Eater) als neuen Mann am Mikrofon. Gemeinsam mit ihm vollenden sie nun, was sie mit ihrem Vorgängerwerk A HILL TO DIE UPON (2021) begonnen haben: So prallen auch auf ZWIELICHT melodische, schwarzmetallische Klänge auf Deathcore, während an einigen Stellen ihre typischen Slam-Akzente durchschimmern. Daneben machen die Jungs aus Karlsruhe die symphonischen, orchestralen Elemente, mit denen sie zuvor nur herumexperimentierten, diesmal zu einem festen Bestandteil. Trotzdem beinhaltet ZWIELICHT mehr Brutalität als sein Vorgänger: Die Riff-Gewitter sind heftiger, die Soli präziser, und bei den Blastbeats und Breakdowns wurde ordentlich draufgelegt. Paradebeispiele sind vor allem ‘Pest’ und ‘Forgotten Kings’.

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Anders verhält es sich bei ‘Symphony Of A Dying Star’: Hier spielt Deathcore nur eine unterstützende Rolle, da die Truppe in diesem Fall den Symphonic-, Black- und Melodic Death Metal in den Vordergrund stellt und mit einigen Folk Metal-Akzenten versieht. Dazu kommt etwas, das den Musikern bisher fremd war: Klargesang. Dieser taucht zwar nur kurz auf, verleiht dem Song aber trotzdem eine gewisse Dynamik. Und, apropos Gesang: Mit Nikolai als neuem Sänger haben sie definitiv ins Schwarze getroffen. Die Growls sind gnadenlos, die Squeals brachial, und zudem hat seine Stimme mehr Bandbreite und einen eigenen Stil. Für Mental Cruelty kann die Zukunft daher nur rosig aussehen – insbesondere nach einem Werk wie ZWIELICHT.

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