Toggle menu

Metal Hammer

Search

Midnight HELLISH EXPECTATIONS

Black Metal, Metal Blade/Sony (11 Songs / VÖ: 8.3.) 

4/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Das Einmann­projekt von Athenar aus Cleveland, Ohio ist zurück! Nur knapp zwei Jahre nach der letzten Scheibe LET THERE BE WITCHERY erscheint ein weiteres Old School-Machwerk, das sich erneut ungeniert bei Bands wie Carnivore, Venom oder Motörhead bedient. Wie nicht anders zu erwarten war, dürfen sich Fans direkt in ihren HELLISH EXPECTATIONS bestärkt fühlen, denn Athenar ist seiner Linie treu geblieben. Song-Titel wie ‘Dungeon Lust’, ‘Nuclear Savior’, ‘Mercyless Slaughtor’ oder ‘Expect Total Hell’ geben auch dem Neuling einen Hinweis darauf, dass hier keine shakespeareske Lyrik dargeboten wird. Und die Musik steht den rotzigen Texten nicht nach. Simpel, mit Punk-Attitüde und mini­malistischem Aufbau versehen, er­reichen die meisten Titel gerade mal eine Länge von zweieinhalb Minuten; ‘Slave Of The Blade’ bleibt sogar unter zwei Minuten. Dennoch, für drei Akkorde eine Menge Zeit.

Athenar nutzt diese bestmöglich, um die glorreichen Tage der frühen Achtziger Jahre zu beschwören. HELLISH EXPECTATIONS klingt roh, authentisch und primitiv. Für viele traditionelle Metaller vielleicht etwas zu primitiv, aber wer mit eingangs erwähnten Bands etwas anfangen kann und keine Abneigung gegen simple, rotzig dargebotene Songs hat, nur zu. Nette Party-Mucke, die mit ein paar Bier intus in geselliger Runde vermutlich noch etwas an Reiz gewinnt.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Alice Cooper: 50 Jahre ALICE COOPER GOES TO HELL

1976 stand Alice Cooper an einem Punkt, an dem seine Kunstfigur und sein reales Leben ineinander übergingen. ALICE COOPER GOES TO HELL erschien als Fortsetzung von WELCOME TO MY NIGHTMARE (1975), doch hinter der Geschichte um die Figur Steven schimmert ein viel persönlicherer Abgrund. Cooper, Dick Wagner und Bob Ezrin entwarfen ein Konzeptalbum, das weniger von mythologischen Feuern erzählt als vom inneren Brennen eines Mannes, der längst die Kontrolle verloren hat. Die Rückkehr von Steven und die Hölle als Show-Bühne Die Figur Steven diente erneut als Projektionsfläche, doch diesmal wird er in eine Hölle verbannt, die eher einer surrealen Varieté-Bühne…
Weiterlesen
Zur Startseite