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Monument Of Misanthropy WASHINGTON STATE CHARM

Death Metal, Listenable (13 Songs / VÖ: 26.6.)

3.5/ 7
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Monument Of Misanthropy widmen sich nach Johann „Jack“ Unterweger und Ed Kemper auf WASHINGTON STATE CHARM dem nächsten Serienmörder: Ted Bundy. Auch musikalisch bleibt auf dem Viertwerk alles wie gehabt: Brutal Death Metal, der alles niedermäht – mal durch rhythmisches Sperrfeuer, mal durch nervenzerfetzendes Skalengewitter, mal durch Georg Wilfingers Stimmakrobatik zwischen tiefstem Grunzen, hysterischem Keifen und groteskem Gollum-Wahnsinn. Deathcore-Anleihen und melodische Soli (‘Neath Tacoma Asphalt’) gehören ebenso wieder zur Grundausstattung wie Slams (‘Washington State Charm’, ‘Chi Omega Blood Rage’), schwarze Saiten­farben oder Stampfattacken. Eine obligatorische Heldenverbeugung im Bonus­abschnitt darf mit der Nile-Cover-Version ‘The Eye Of Ra’ natürlich auch nicht fehlen. Das Check-Listen-Abhaken tönt handwerklich beeindruckend, verkeilt sich mit wenigen Ausnahmen (‘The Hacksaw Blade’, ‘Suwannee Hog Shed’) aber kaum in der Denkschale. Dagegen richten selbst Gäste von De Profundis, Misanthrope oder Angelmaker nur wenig aus. Zu oft stellen Monument Of ­Misanthropy technische Fingerfertigkeit über Songwriting. Eine Genre-typisch klinische Produktion, instrumentale Übergänge und Sprach-Samples bremsen den Fluss zusätzlich. Im Vergleich mit ­Psycroptics zeitgleich erscheinendem Album fällt dieser Mangel an Überraschungen und Dynamik besonders ins Gewicht.

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