Toggle menu

Metal Hammer

Search

Moon Wizard SIRENS

Stoner Metal, Hammerheart/SPV (9 Songs / VÖ: 10.1.)

6/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Es kommt nicht allzu oft vor, dass eine Band vom ersten Ton an überzeugt. Moon Wizard aus Utah kommen trotz des schweren, stamp­fenden Klangs derart beschwingt und eingängig daher, dass es regelrecht schwerfällt, SIRENS auszuschalten. Das liegt zum einen an den wirklich schön geformten Melodiebögen, zum anderen an dem anschmiegsamen Organ von Sängerin Sami Wolf. Die Eröffnungs­nummer ‘Meteor’ ist so energiegeladen wie düster. ‘Mothership’ hingegen ist getragener, deshalb jedoch nicht weniger kraftvoll. Bei ‘Magnolia’ wird es regelrecht mitreißend, da die Nummer mächtig Groove mitbringt. Stillhalten ist nahezu unmöglich. ‘Luminare’ und ‘Desert Procession’ erinnern in vielem an Black Sabbath. Dazwischen liegt noch ‘Epoch’, was beinahe einer Hymne gleicht.

Es scheint, als würde die Musik in einen Bann ziehen. Damit werden Moon Wizard allemal dem zweiten Teil ihres Band-Namens gerecht – dank Samis Gesang auch dem Albumtitel. Wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann, dass einzelne Nuancen (etwa im Gesang oder Riffing) noch ein bisschen variabler sein könnten. Das ist aber tatsächlich Meckern auf hohem Niveau. SIRENS ist atmosphärisch wie klanglich wirklich richtig gut und somit auch etwas für jene, die sonst nicht viel mit der Stoner-Ecke anfangen können. Von diesem Quartett könnte noch Großes zu erwarten sein.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Wertschau: Rainbow

Die komplette Wertschau der Rainbow-Alben findet ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Goldwert RISING (1976) Nur wenige Alben der Siebziger haben Heavy Metal so nachhaltig geprägt wie RISING. Gründe dafür gibt es viele: Martin Birch (unter anderem Deep ­Purple, Black Sabbath, Iron Maiden) wirkt als szene­kundiger Produzent mit, und Schlagzeugkoryphäe Cozy Powell (zuvor unter anderem Jeff Beck Group) stößt ebenfalls zu Rainbow. Blackmores und Dios gemeinsames Songwriting erreicht die Perfektion. Ken Kellys ikonisches Coverartwork – eine ausgestreckte Faust unter dem Regenbogen…
Weiterlesen
Zur Startseite