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New Horizon GATE OF THE GODS

Power Metal, Frontiers/Soulfood (10 Songs / VÖ: 11.3.)

4/ 7
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Mit New Horizon hoben die Schweden Jona Tee und Erik Grönwall (beide H.E.A.T) ein frisches Power Metal-Projekt aus der Taufe. Den metallenen Härtegrad etwas nach oben korrigiert, emanzipiert sich das Duo geradewegs vom Pop-lastigeren Glam-Sound seines Hauptprojekts und marschiert in eine andere, nicht immer ganz eigene Richtung. Die wildere Schlagseite hymnenhafter Nackenbrecher wie ‘Stronger Than Steel’ trägt häufig das Branding „Iron Maiden“, in ‘Cry For Freedom’ sind deutlich an Helloween erinnernde Melodieführungen erkennbar, und radiotauglichere Passagen weisen starke Parallelen zu H.E.A.T selbst auf. Wo die Wurzeln von New Horizon liegen, ist auf GATE OF THE GODS deutlich hörbar. Ob das gut ist? Na ja – die mehr als deutlichen Zitate zeugen jedenfalls von astreinem Geschmack.

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Trotzdem weiß das Power Metal-Gewand zu gefallen, und das klangbildliche Patchwork-Muster droht keinesfalls als stupides Rip-off entlarvt zu werden. Allerdings fehlt das für gestandene Musiker eigentlich notwendige Fünkchen Eigenständigkeit. Hier wird sich großzügig am Einflussbereich der Idole bedient und mit dem eigenen Stil verwoben. Innovativ ist das nicht (zumal die Referenzen deutlich erkennbar sind), aber: New Horizon schaffen mit GATE OF THE GODS nicht nur den Spagat zwischen vor Klischee triefender, knallbunter Peinlichkeit und Heavy Metal-Attitüde, sondern obendrein auch noch einen Hit-lastigen Einstand!

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