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Nordjevel NECROGENESIS

Black Metal, Osmose/SPV (9 Songs / VÖ: 29.3.)

4/ 7
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Ein Blick auf die derzeitige Besetzung von Nordjevel, und der Sound des Nachfolgers ihre eponymen Debütalbums aus dem Jahr 2016 lässt sich vorhersagen. Mit von der Partie auf NECROGENESIS sind mittlerweile Myrkskogs Saitenhexer ­Destructhor, der auch schon bei Morbid Angel auf der Gehaltsliste stand, und der ehemalige Dark Funeral-Schnelltrommler Dominator. Entsprechend rasant gehen Nordjevel zur Sache: Es rasselt, rattert und scheppert meist bei weit durchgedrücktem Gaspedal, was mitunter auf Kosten der Dynamik geht. Dazu gurgelt und keift Band-Gründer Doedsadmiral seine wütenden Weisen aus rauer Kehle.

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Aus Perspektive der norwegischen Westküste wird die Ostseite des Oslofjords gewissermaßen als inoffizieller Teil Schwedens betrachtet – und Nordjevel leisten diesem Vorurteil durchaus Vorschub, da sie musikalisch mehr mit Dark Funeral oder Marduk gemeinsam haben als mit Gorgoroth, Taake und Konsorten. Technisch wird auf dem zu erwartenden hohen Niveau gebrettert, aber der starke Death Metal-Anteil verhindert eher das Überspringen des im Black Metal so wichtigen emotionalen Funkens. Das zukünftig mehr in der norwegischen Truppe mit dem rotierenden Besetzungskarussell stecken könnte, deutet immerhin das epische Finale ‘Panzerengel’ an. Wer es gerne furios mag, fügt im Kopf einen Extrapunkt hinzu.

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