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Nothing More CARNAL

Modern Metal, Better Noise/Sony (15 Songs / VÖ: 28.6.)

4/ 7
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Einst nur eine von vielen jüngeren Rock-Bands, haben Nothing More inzwischen auch im metallischeren Fahrwasser ihren Platz gefunden. Dass sie mittlerweile zu einer ernst zu nehmenden Größe gewachsen sind, heißt allerdings nicht, dass auch wirklich mit Alleinstellungsmerkmalen eine Nische abgedeckt wird. Das siebte Album CARNAL ist gut produziert und zeugt vom musikalischen Können des US-amerikanischen Quartetts dahinter, doch jeder Song aufs Neue ist mehr ein Aufkochen bekannten Materials, als dass Nothing More der Musikwelt neue Wege aufzeigen – es fehlt gemäß dem Band-Namen gewissermaßen das „Mehr“. Bei Songs wie ‘House On Sand’ oder ‘Down The River’ erinnert die Sprachmelodie von Sänger Jonny Hawkins stark an Falling In Reverse, die eingängigsten Passagen von ‘Free Fall’ verleiten dazu, an Ed Sheeran zu denken, und was in ‘Existential Dread’ ansatzweise progressiv daherkommt, hat der isländische ESC-Sieger der Herzen Daði Freyr schon vor ein paar Jahren zackiger gemacht.

Nicht, dass die ­Industrial-Ansätze im Opener nicht ­spannend, die Mitsing-Refrains nicht packend und die Feature-Gäste David Draiman (Disturbed) und Eric V. (I Prevail) nicht passend gewählt wären – CARNAL ist ein gut gemachtes Album. Doch anstatt sich dessen Überlänge mit zu vernachlässigender Mitte und fragwürdigen Zwischenspielen anzuhören, könnte man sich auch eine Playlist mit anderen, originelleren Künstlern zusammenstellen. Erfordert nur etwas mehr Mühe.

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Vulvodynia feuern neuen Sänger, der reagiert mit Statement

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