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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

October Tide IN SPLENDOR BELOW

Doom Metal  , Agonia/Soulfood (9 Songs / VÖ: 17.5.)

5/ 7
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Seit dem Neustart im Jahr 2010 hauen October Tide alle drei Jahre ein neues Album raus; ein passender Rhythmus scheint gefunden. Und glücklicherweise ist IN SPLENDOR BELOW auch qualitativ weit von einem kompositorischen Schnellschuss entfernt. Kein Kunststück, könnte man meinen – immerhin sind die beiden Norrman-Brüder Fredrik und Mattias federführend, die ehedem bei Katatonia aktiv waren, und mit Alexander Högbom (unter anderem Demonical) ist ein ebenso erfahrener Sänger am Start. Und es ist primär seine Stimme, welche den Songs den letzten Schliff verleiht. Instrumental gibt es nichts zu beklagen, im Gegenteil: Die Songs sind sauber und ansprechend inszeniert. Högboms Stimme ist dominant, stets souverän im Vordergrund und leistet sich dazu keinen Makel.

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Beeindruckend, welche Klangfarben dabei abgerufen werden. Von kraftvollen, tiefen Growls bis hin zu Shagrath-typischem Kreischen wird auf IN SPLENDOR BELOW einiges geboten. Doch ohne die passenden Songs nutzt natürlich auch die eindrucksvollste Stimme nichts. October Tide konnten sich über die Jahre, wie eingangs erwähnt, bereits eine gewisse Routine erarbeiten, und das hört man dieser Scheibe durchaus an. Mehrstimmige Gitarrenläufe, prägnante Melodien, treibende Riffs… Zwar kulminiert dies nicht immer in memorablen Hits, aber wer mit düsterem, melodischem Death/Doom Metal etwas anfangen kann, wird definitiv seine Freude an IN SPENDOR BELOW haben. Und abwechslungsreich ist diese Scheibe noch dazu – mal klingen Katatonia an, dann (sehr) alte My Dying Bride, ein Schuss Amorphis… Die meiste Zeit jedoch klingen October Tide frisch und unverbraucht. Durchaus empfehlenswert!

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The Prodigy-Frontmann Keith Flint ist gestorben

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