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Parkway Drive Ire

Metalcore, Epitaph/Indigo (12 Songs / VÖ: 25.9.)

7/ 7
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Foto: Promo

Die Australier Parkway Drive sind nicht erst seit dem überragenden ATLAS ein strahlend heller Fleck auf der Metalcore-Landkarte. Mit HORIZONS und DEEP BLUE setzte die Band in den späten Zweitausendern moderne Standards, die eine ganze Generation junger Musiker beeinflussten. Mit IRE zeigt die Band jetzt, dass sie wie immer keine Lust hat, sich zu wiederholen.

War der Vorgänger noch eine durchgehend bleischwere Abrissbirne, gibt sich die Band auf IRE erheblich melodiebetonter. Schon die starke Single ‘Vice Grip’ zeigt, wohin die Reise geht: Parkway Drive wagen mehr Abwechslung, indem sie ihren ureigenen Core-Sound mit Anleihen aus Glam Rock, Pop-bewussten Yeah-Yeah-Yeah-Chören und einem Hit-Chorus erweitert. Wer jetzt allerdings durchgehendes Easy Listening erwartet, dürfte spätestens bei der Hoch­geschwindigkeitsattacke ‘Dying To Believe’ vor eine ziemlich harte Wand laufen. Denn Parkway Drive haben ihre Aggrokernkompetenz nicht verlernt: Sei es das aufgrund von Keyboard-Chören und Brecher-Riffs unfassbar drückende ­‘Crushed’, der Pit-Killer ‘The Sound Of Violence’ oder das fiese ‘Vicious’ („The bigger they come, the harder they fall“) – trotz mehr Melodie und etwas ­dosierterem Vollgas gibt es auf IRE immer noch ordentlich ins Gesicht. Und dann ist da noch das bizarre ‘Writings On The Wall’ – der vermutlich beste King 810-Song, der jemals von einer anderen Band geschrieben wurde.

Achtung: Gänsehautgefahr! Selbst die eher klassisch gehaltenen Lieder wie ‘Destroyer’, ‘Bottom Feeder’ oder das mit Woohooo-Chören und viel Melodie durchsetzte ‘Fractures’ sind durch­gehend mit unglaublich viel Energie, Aggression und Spielfreude gespickt. Dank des extrem cleveren Arrangements und einer durchdachten Albumstruktur läuft IRE zudem niemals Gefahr, langweilig zu werden. Diese fünfte Scheibe bedeutet die endgültige Konsolidierung von Parkway Drive auf Weltklasse-Niveau!


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