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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Paysage d’Hiver GEISTER

Black Metal, Kunsthall (11 Songs / VÖ: 23.4.)

5/ 7
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Nicht alles, was selbst­verständlich scheint, ist das auch: Musiker machen Musik, um sie zu teilen? Lange Jahre hat Wintherr, der Mann hinter dem schweizerischen Ambient Black Metal-Enigma Paysage d’Hiver, das anders gesehen und seine Kompositionen eher geschehen lassen – ja, es gab immer Quellen für Teile wie das legendäre WINTERKÄLTE-Demo, aber einfach bei Amazon kaufen konnte man das nicht. Seit IM WALD letztes Jahr sieht das anders aus, und jetzt steht auch schon das Nachfolgealbum in den Startlöchern: GEISTER müsste, folgt man der Logik der Song-Titel, eigentlich wohl GEISCHTR heißen, ertönt gekreischt doch dieses Mal Schwyzer­dütsch, wenn man es auch nur erahnen kann.

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GEISTER ist relativ zum Vorgänger kompakter, mit etwa halbierten Song-Längen, was aber noch immer ausreicht, um die klirrenden, eisigen Texturen der sägenden Riffs, polternden Drums und vom Winde verwehten Schreie aufzubauen und wirken zu lassen: Paysage d’Hivers Musik hat immer viel mit Ambient zu tun, selbst wenn die klanglichen Mittel alles andere als säuseln. Ästhetisch steht das klar in der Tradition von Burzum, dankens­werterweise aber ohne ideologische Nebenhandlung und weitgehend frei von Fahrstuhlmusik: Nur der abschließende Titel-Song (‘Geischtr’, nicht ‘Geister’) verliert sich im aus meiner Sicht eher unnötigen zehnminütigen Gewaber.

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