Pillar Of Light CALDERA

Sludge Metal, Transcending Obs./Sound P. (7 Songs / VÖ: 6.12.)

3/ 7
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Sich 55 Minuten lang anschreien zu lassen, ist sicher nicht jedermanns Sache. Das hindert Pillar Of Light mit ihrem Debüt aber keineswegs daran. Die gerade mal sieben Stücke auf CALDERA zeichnen sich durch monumentale Härte, abgründige Melancholie und nervenstrapazierende Überlänge aus. Eine zähe und erdrückende, wenngleich auch aggressive Fahrt gen Inferno. Viele Abbiegungen gibt es nicht: Brachiale Breaks (‘Spared’), bassdominierte Parts (‘Wolf To Man’) und der keifende Schreigesang von Frontmann Whitfield (‘Unseeing’) finden sich in jedem der Songs wieder. Dabei weben die Amerikaner aus Michigan immer wieder kleine Verschnaufpausen und Hoffnungsschimmer in die ansonsten tragische Klangwelt hinein; das traurig-melodische Instrumentalstück ‘Eden’, beispielsweise. Auch die meist ruhigen Sprechgesangeinspieler (‘Certain End’) samt seicht treibender, wohltönender Instrumentation sorgen für willkommene Abwechslung. Leider klingen die Arrangements oftmals überladen, gar unsauber und berauben CALDERA somit ihrer Durchschlagskraft. Schade, vor allem, weil die Entstehung der Platte mehrere Jahre in Anspruch nahm. Zumindest die Idee, das kollektive Gefühl von Verlust und die Instabilität der Zeit, in der wir leben, zu vertonen, wurde vom Quintett solide umgesetzt. Das unbehagliche Gefühl hallt noch Minuten nach dem letzten Ton nach. Ein bodenständiges Debüt­album von Pillar Of Light mit Luft nach oben.

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Rush: Bruder von Neil Peart stirbt an gleicher Krebsart

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