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RESIDENT EVIL REQUIEM

Survival Horror, Capcom

6/ 7
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Die Vorfreude auf ‘Resident Evil Requiem’ war bei vielen Fans groß – und Capcom weiß genau, wie man Nostalgie verkauft. Mit Grace Ashcroft kehrt die Serie zumindest indirekt zu früheren Ablegern zurück: Die Protagonistin ist die Tochter der ikonischen Alyssa Ashcroft. Auch Leon S. Kennedy, bekannt aus ‘Resident Evil 2’ (1998), feiert ein Comeback. Beide verschlägt es zum berüchtigten Schauplatz Raccoon City, und sofort ist klar: Hier wird auf vertraute Erinnerungen gesetzt, mit allen Schattenseiten und Triumphen. Spielerisch hält ‘Resident Evil Requiem’, was der Name verspricht. Grace verkörpert den klassischen Survival Horror: Schleich-Passagen, knappe Ressourcen, ein essenzielles Crafting-System und strategisches Vorgehen bestimmen die Szenen mit ihr. Leon steht dazu im größtmöglichen Kontrast: Mit einem stattlichen Waffenarsenal stürmt er durch Horden Untoter.

Der offene Kampf gegen die Wiedergänger bildet – zum Leidwesen vieler Fans – aber auch den spielerischen Fokus, was zu einem leichten Ungleichgewicht zwischen den beiden Protagonisten führt. Speziell der Mittelteil leidet unter spürbaren Längen, erzählerisch bleibt serientypisch vieles unausgegoren. Doch das verzeiht man, weil es ‘Resident Evil Requiem’ versteht, den Spieler durch ein wahres Horrorepos zu führen und das Beste aus den Vorgängern sinnhaft in einem Abenteuer zu kulminieren. Dennoch bleibt am Ende die bittersüße Erkenntnis: Das erhoffte Meisterwerk ist ‘Resident Evil Requiem’ nicht. Capcom liefert einen sehr guten Teil der Reihe – nicht mehr, nicht weniger. Vorausgesetzt, man hat ein Herz für die zahllosen Verweise auf vergangene Abenteuer.

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