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Sarcator SWARMING ANGELS & FLIES

Thrash Metal , Century Media/Sony (8 Songs / VÖ: 17.1.)

4.5/ 7
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Papa Marko frönt mit The Crown seit Ewigkeiten dem Krach zwischen Thrash- und Death Metal, und sein 19-jähriger Sohn Mateo Tervonen fischt in ganz ähnlichen Gewässern. Mit seiner Combo Sarcator macht er seinem Erzeuger regelrecht Konkurrenz, denn Parallelen sind unüberhörbar, auch wenn Sarcator noch eine Prise Black Metal hinzufügen. Mateo geht, seinem Alter entsprechend, vielleicht ein bisschen wilder und bisweilen auch unkoordinierter zu Werke. Seine Brüllstimme transportiert ordentlich viel Wut, seine Gitarre fiept, jammert und fräst, dass es eine Art hat. Die nur geringfügig älteren Mitstreiter (alle sind zwischen 20 und 25 Jahren) unterlegen die Gewaltorgien technisch gekonnt, wie bei Skandinaviern eben üblich. SWARMING ANGELS & FLIES besticht mit Songs wie ‘Burning Choir’, dem Titelstück oder ‘Unto Sepulchres’ – diese Tracks sollten Anhängern von Krisiun, Destroyer 666 oder Hellripper jedenfalls ordentlich reinlaufen.

‘The Deep Ends’, ‘Where The Void Begins’ oder das Instrumental ‘Closure’ zeigen die dezent melodische Seite der Band, die ihr ebenfalls nicht schlecht zu Gesicht steht. Diese Truppe sollte man im Auge behalten: SWARMING ­ANGELS & FLIES klingt nicht so, als wäre es das schon gewesen.

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