Kritik zu Infernal Tenebra New Formed Revelations

Infernal Tenebra New Formed Revelations

Death Metal, Massacre/Soulfood 8 Songs / 38:47 Min.

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Metal und Kroatien? Selbst angestrengte Überlegung bringt maximal die Erinnerung an Einträge auf der Festival-Landkarte; aber richtige musikalische Trümpfe? Fehlanzeige. Nach zwei selbst aufgelegten Alben versuchen Infernal Tenebra, dies nun zu ändern. Alte Szenehasen, die mit reinem Black Metal anfingen und nun mit NEW FORMED REVELATIONS „ihre“ Variante von Extrem-Metal feilbieten.

Handwerklich komplex-fordernd und bemüht arrangiert, kratzt der Vierer immer wieder an der Grenze zum modernen Prog. Mit zunehmender Spieldauer fällt es auch leichter, sich auf diese rüde Mischung einzulassen. Leider können die periodisch wiederkehrenden Zutaten relativ schnell dingfest gemacht werden. Immer wieder Temposchrot, schwarzmetallisch anmutende Melodieführungen, Halbzeit-Grooves, angegotheter Gesang (gerne mit Ivan Rebroff-Zweitstimmen) sowie stumpf-wirksame Riffs.

Diesen Wahnsinn zu Songs zu formen, muss für Produzent Jens Bogren ein hartes Stück Arbeit gewesen sein, und das Resultat ist durchaus ebenso für den Hörer fordernd. Aber da dieses Segment in seiner Gesamtheit weitaus Schlechteres zu bieten hat, gehen die Daumen grundsätzlich nach oben.


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