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Sevendust TRUTH KILLER

Alternative Metal, Napalm/Universal (12 Songs / VÖ: 28.7.)

5/ 7
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Sevendust feiern nächstes Jahr ihr 30-jähriges Band-Bestehen, doch von Müdigkeit ist keine Spur. Das Quintett aus Atlanta bleibt sich auch auf dem 14. Langspieler treu. Vor allem ist es das soulige Organ von Lajon Witherspoon, das Wiedererkennungswert hat und sich überdies hübsch in den Gehörgang schmiegt. Wie schon beim Vorgänger BLOOD & STONE (2020) klingen auch die neuen Songs modern und bringen, dank der sehr melodischen Darbietung, mehr als nur eine Spur Eingängigkeit mit. Das Album beginnt mit ‘I Might Let The Devil Win’ überaus R’n’B-lastig, nimmt im letzten Drittel jedoch Fahrt auf. Das titelgebende ‘Truth Killer’ klingt schon um einiges härter. Generell haben die Songs viel Kraft und Groove – selbst balladeske Nummern wie ‘Messenger’, das emotional irgendwie mitreißt. Richtig Pep hat das Schlussstück ‘Fence’, was vielleicht auch der Grund für die Wahl als erste Single-Auskopplung gewesen sein mag.

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Die langjährige Erfahrung ist bei Sevendust in jeder Strophe und jeder Note zu hören. Ecken und Kanten sucht man vergeblich, was leider auch dazu führt, dass die Produktion sehr glatt klingt. Für Fans ein absolutes Muss, für Mainstream-Ohren ebenfalls tauglich, doch für die Anhängerschaft der härteren Gangart wahrscheinlich zu soft. Dennoch: TRUTH KILLER ist ein rundes Werk, geschaffen von Menschen, die wissen und lieben, was sie tun, und deshalb auf etwaige Überraschungsmomente verzichten können.

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