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Silverstein A BEAUTIFUL PLACE TO DROWN

Post Hardcore, UNFD/Membran (12 Songs / VÖ: 6.3.)

3/ 7
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Überwiegend radiotaugliche Rock-Nummern unter dem Deckmantel des Post Hardcore und in Form von A BEAUTIFUL PLACE TO DROWN präsentieren Silverstein. Das kanadische Quintett feiert dieses Jahr sein zwanzigstes Band-Jubiläum und lädt zur Produktion des 13. Studiowerks allerhand Gastmusiker ein: Neben Caleb Shomo (Beartooth), Pierre Bouvier (Simple Plan), Aaron Gillespie (Underoath, The Almost) und der kompletten Besatzung der Progressive-Metaller Intervals hat auch Rapperin Princess Nokia (ja, sie heißt tatsächlich so!) einen Auftritt.

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Doch wozu das Ganze? Tja, das ist die Frage… Jedes Lied ist nach dem Genre-typischen Schema F aufgebaut, ohne dass die Gäste wesentlichen Einfluss auf das Klanggewand hätten. Klargesang und Screams, verpackt in Midtempo-Drums und Riffs, stets mit einem Hauch Pop untermalt. Ob nun der Opener ‘Bad Habits’, das Schlussstück ‘Take What You Give’ oder irgendetwas dazwischen – leider sticht nicht ein Lied aus der Menge hervor. Das soll nicht heißen, dass A BEAUTIFUL PLACE TO DROWN eine schlechte Platte wäre – Fans von Kapellen wie A Day To Remember oder Billy Talent kommen sicher auf ihre Kosten. Die Produktion ist solide, die Melodien eingängig, und der Gesang von Shane Told wirklich stark. Doch aufgrund fehlender Höhepunkte beschleicht einem am Ende leider irgendwie das Gefühl, ein einziges, circa 40-minütiges Stück gehört zu haben. Schade eigentlich, denn das Rüstzeug, eine richtig große Nummer zu werden, haben die fünf Kanadier allemal.

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