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Steve von Till ALONE IN A WORLD OF WOUNDS

Folk, Neurot (8 Songs / VÖ: 16.5.) 

4.5/ 7
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Ah, endlich, wunderbar! Nach seinen Ausflügen in Spacesound und post-krautige Sphären ist Neurosis-Genius Steve von Till wieder beim staatstragenden Monumental-Sound. Und da ist er ganz bei sich: bei bedeutungsschwangerem Zwischenatmen, brüchiger Americana und komplexen Arrangements auf sepiafarbenem Grund. Dieses siebte Soloalbum zeigt Steve selbstbewusst und weit ausholend. Er gibt den Takt vor mit dem Pianino, und oft genug ist es ein forscher Beat, selbst wenn die Melodie irgendwann verweht – siehe die Opener ‘The Corpse Road’ und ‘Watch Them Fade’. Seine Ambient-Explorationen zieht er nur noch als Textur heran (‘Horizons Undone’) und legt sich mit Gusto in die Rolle als gebrochener Troubadour (‘Distance’). Spätestens hier muss man seine Mitspieler erwähnen. Grandios zum Beispiel die tiefen und weiten Töne des Grammy-nominierten Hornisten Eric Davis sowie das Cello von Brent Arnold, auch er ein Meister seines Fachs. ‘Old Bent Pine’ mit seinen Verzerrungen klingt garstig, und dann, oh große Wohltat: das finale ‘River Of No Return’, das einen umspült wie lauwarmes Thermalwasser. Ob Steve damit neue Fans gewinnt? Wahrscheinlich nicht; wer hat schon noch Zeit für so viel akustische Moby-Dick-haftigkeit. Was schad’ ist – der Mann ist so gut heute!

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