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Stone Temple Pilots PERDIDA

Hard Rock , Rhino/Warner (10 Songs / VÖ: 7.2.)

5.5/ 7
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Nachdem die Band tragischerweise zunächst Gründungs­sänger Scott Weiland und darauf auch dessen Teilzeit-Ersatzmann Chester ­Bennington verloren hatte, debütierte 2018 der TV-Talentshow-Teilnehmer (The X Factor) Jeff Gutt auf STONE TEMPLE PILOTS als neuer Mann am Mikro. Stimmlich überzeugend und zuweilen gespenstisch dazu in der Lage, Weilands vokalen Ausdruck zu emulieren, schafft es Gutt auf diesem ersten akustischen Album der Alternative Rock-Instanz aus San Diego, sogar noch stärker zu strahlen. In bester Reduktionstradition von Alben wie BEGGARS BANQUET, LED ZEPPELIN III, den Alice In Chains-EPs SAP und JAR OF FLIES oder den besseren Auftritten der ‘MTV Unplugged’-Reihe (Stone Temple Pilots’ 1993er-Gastspiel bei dem berühmten TV-Format erschien seltsamerweise nie offiziell in Albumform) präsentiert sich die Band von ihrer fragilen und hoch­emotionalen Seite und setzt mit ungewohntem, zuweilen antikem Instrumentarium von Flöte bis Flamenco-Gitarren neue tonale Akzente.

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Dabei erstreckt sich das stilistische Spektrum vom Stones-haften Opener ‘Fare Thee Well’ über das an Brian Wilson gemahnende ‘Years’, die Zeppelin-Indien-Inspiration ‘She’s My Queen’ bis hin zum selbstzitathaften, ‘Creep’ evozierenden ‘You Found Yourself While Losing Your Heart’. Und ein Song wie ‘I Didn’t Know The Time’ adressiert thematisch gar direkt den Verlust von Bennington. Bereinigend und berührend gleichermaßen.

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