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Stranger Vision WASTELAND

Power Metal, Pride & Joy/Soulfood (12 Songs / VÖ: 4.11.)

4/ 7
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Gerade mal anderthalb Jahre ist es her, dass die aus der lauschigen Poebene (an dieser Stelle wird ausnahmsweise auf einen Flachwitz verzichtet) stammenden Power-Metaller Stranger Vision mit ihrem Debüt POETICA einen beindruckenden Karrierestart hinlegten. Auf jenem Album ist kein schlechter Song – und diese Erwartung hat man ebenfalls nach dem grandiosen Auftakt des neuen Werks. Mit keinem Geringeren als Hansi Kürsch von Blind Guardian als Gastsänger hauen einem die Italiener nach dem obligatorischen Film-Score-Intro ein ganz schönes Brett um die Ohren. Hartes Riffing, das passenderweise an Blind Guardians Frühwerk erinnert, gepaart mit kurzen, melodiöseren Momenten und natürlich wieder dem spitzenmäßigen Saitengezappel von Gitarrist Riccardo Toni. Allerdings wird es nach dem Titel-Track bedeutend ruhiger: mit dem seicht im Hintergrund herumklimpernden Klavier und dem schnulzigen Chorus wirkt ‘Handful Of Dust’ leider recht unbeeindruckend.

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Genauso wenig wie die anderen sanften Songs des Albums (allen voran die Schnarchballade ‘Under Your Spell’). Beim langsamen, dramatischen Tempo passt Ivan Adamis Stimme einfach nicht recht. Er bewegt sich stimmlich eher im tieferen Segment der Töne – was tausendmal besser zu rabiateren Nummern wie dem Gröler ‘Desolate Sea’ (der ein absolut geniales, sich im Neoklassik auslassendes Gitarrensolo mitbringt) oder ‘The Road’ passt. Genau deshalb funktionieren diese auch – wie bei Album numero uno – hervorragend. Nächstes Mal bitte mehr davon!

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