Toggle menu

Metal Hammer

Search

Suidakra DARKANAKRAD

Melodic Death Metal, MDD/Alive (11 Songs / VÖ: 8.11.)

4/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Die deutsche Formation existiert seit ziemlich genau 30 Jahren, läuft bei vielen aber unter dem Radar. Wo­mög­lich ist daran die über Dekaden vollzogene stilistische Abenteuer­reise (inklusive vorübergehender „Celtic Wartunes“-Einordnung) schuld, vielleicht auch die Seltenheit von Konzerten oder das Faible für kryptische Albumtitel. Letzteres ändert sich auf DARKANAKRAD („Apokalypse“) nicht; musikalisch sind Suidakra darauf aber wieder eindeutiger im Melodic Death unterwegs – mal Genre-typisch (‘As Heroes Abide’), mal extremer (‘The Heart Of Darkness’), mal folkig angehaucht (‘Cruinnath’s Breath’). Eine willkommene Note bringt in diversen Liedern (etwa dem geigend ausgeleiteten ‘Seven Sentinels’ oder dem abwechslungs­reichen ‘The Last Guardian’) der wunder­bare Klargesang von Gitarrist Sebastian Jensen ein; als Pausen im Riff-Sturm dienen die je von einer Erzählerstimme beschlos­senen Instrumental-Tracks ‘Ashes Of Truth’ und ‘In Shadows Deep’.

An Letzteres schließt sich ein At The Gates-Medley (zentral: ‘The Red In The Sky Is Ours’) an, mit dem Suidakra ihre Helden würdigen. Trotz aller Qualitäten bleibt jedoch auch nach mehreren Hördurch­gängen wenig im Kopf hängen – noch ein Problem, das weitreichende Bekanntheit erschwert.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Gwar erhielten Morddrohungen wegen satirischer Auftritte

Seit mehr als 40 Jahren nehmen Gwar Prominente, Politiker und andere Persönlichkeiten aufs Korn. Ob O.J. Simpson, Michael Jackson, Jesus Christus oder einer der US-Präsidenten seit Ronald Reagan – viele wurden bereits symbolisch auf der Bühne hingerichtet. Hauptsache es ist möglichst kontrovers, politisch und/oder moralisch umstritten. Manche Menschen fühlen sich davon scheinbar derart auf den Schlips getreten, dass sie sogar Morddrohungen aussprechen. Beim letztjährigen Riot Fest in Chicago hat die Band den derzeit amtierenden US-Präsidenten Donald Trump ausgeweidet und Tech-Milliardär Elon Musk enthauptet. Natürlich nicht wirklich, sondern auf ironisch-gespielte Weise. Darauf folgte offenbar nicht nur ein harmloser Shitstorm. Aufnahmen der…
Weiterlesen
Zur Startseite