Tayne LOVE

Industrial, MNRK/SPV (10 Songs / VÖ: 31.1.)

2.5/ 7
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Was bitte ist Industrial Noise Pop? Anleihen aus Rock und Metal sind durchaus vorhanden, weshalb findige Köpfe für die Musik der Briten auch Bezeich­nungen wie Experimental Noise Rock oder Noisecore benutzen. Experimentell ist es auf jeden Fall; speziell auch. Wie auch immer: extrem und definitiv Geschmackssache. Aber genau das scheint auch gewollt. In Nummern wie ‘Erased’ oder ‘Scars’ werden sämtliche musikalischen Grenzen ausgelotet. Der Sound klingt stellenweise enorm übersteuert, doch das scheint durchaus gewollt. Auch abgedreht-spacige Synthesizer, die den dunkelsten Ecken der Achtziger entstiegen sein könnten, dienen dem Trio als probates Stilmittel. Teilweise ist es so, dass ätherischer Gesang (‘We’) auf ziemlich angriffslustige, fast schon reizüberflutend bis chaotische Industrial-Klänge (‘Wasted’ oder ‘In This Trend’) trifft.

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Für die einen brillante Kunst (und mit ihrer ganz eigenen Ausdrucksform möchte man dies Tayne auch sicher nicht abstreiten); für andere pure Überforderung, wenn das Gehirn nicht verarbeiten kann, was das Ohr gerade aufnimmt. Dennoch: Die Fan-Gemeinde nimmt stetig zu, was LOVE sicher nicht ändern wird. Immerhin gehören dazu auch Rachel Aspe (Cage Fight) und James Spence (Rolo Tomassi), sonst wären die beiden nicht als Gäste auf dem Album zu hören. Wenn Taynes Musik eines ist, dann intensiv. Eine Erfahrung, die man machen kann, aber nicht muss.

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Cannibal Corpse: Chris Barnes über Corpsegrinder

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