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Nervochaos CHTHONIC WRATH

Death Metal, Emanzipation/SPV (14 Songs / VÖ: 31.3.)

4/ 7
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Die 1996 gegründeten Nervochaos gehören neben Nephasth und Rebaelliun zur dritten Welle des brasilianischen Death Metal und mussten viele Line-up-Wechsel verkraften. Aktuell ist der in Deutschland geborene Amerikaner Brian „Stone“ Pellington für das eher thrashige Shouting zuständig. CHTHONIC WRATH ist bereits das elfte Album, und speziell in den letzten fünf Jahren haben die Jungs mit vier Alben einen rasanten Output hingelegt. Hier liegt aber auch ein bisschen der Hase im Pfeffer: Die 14 Songs bieten immer wieder interessante, aufhorchen lassende Parts (zum Beispiel ‘Taphephobia’, ‘Torn Apart’ oder ‘Falling’), aber denen stehen leider oft genug zu generische Passagen gegen­über, zumal Stones Vocals zumeist relativ gleichförmig oder aber zu hektisch rüberkommen.

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Diesen Zwiespalt bedient auch die von Adriano Daga und Brendan Duffey (unter anderem Angra und Nervosa) finalisierte Produktion: Auf der einen Seite wohldifferenziert und klar austariert, auf der anderen Seite ein wenig zu drucklos – es spricht ja nichts gegen Natürlichkeit, aber wenn der erste Eindruck Proberaum statt Heimkino ist, darf es gerne ein bisschen mehr sein. Nervochaos ist ein grundsolides Album für Genrefans zwischen Thrash und Death gelungen, beim nächsten Mal dürfte aber mehr Zeit zwischen den Veröffentlichungen verstreichen, um die Songs wirklich auf die mitreißenden Parts zu komprimieren.

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