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Temple Koludra SEVEN! SIRENS! TO A LOST ARCHETYPE

Black Metal, Transcending Obscurity (7 Songs / VÖ: 14.6.)

6/ 7
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Temple Koludra, die 2013 mit einer EP für Aufsehen sorgten, sind seither ein Geheimtipp in der deutschen Black Metal-Szene. Nun liegt endlich das offizielle Debüt vor, und es beginnt mit ­beeindruckendem Furor. ‘Trimurti’ legt mit exzessiven Blastbeats die Messlatte weit nach oben, aber auch die nachfolgenden Songs machen deutlich, dass Temple Koludra die letzten Jahre nicht mit Däumchendrehen verbrachten. Das Faszinierende an SEVEN! SIRENS! TO A LOST ARCHETYPE ist, dass vermutlich mit vergleichsweise geringem Budget ein Werk geschaffen wurde, das qualitativ in der Oberliga spielt.

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Die Mannen hinter Temple Koludra haben ein paar großkalibrige Songs abgeliefert, die meist über eine Länge von etwa neun Minuten pro Titel eine fragile Balance zwischen hypnotischen Klängen, eruptiver Aggression, dichten Klangkaskaden und rohem Black Metal schaffen. Beschreiben im direkten Vergleich lässt sich das schlecht – gefühlsmäßig rangiert es etwa zwischen Satyricons ‘Rebel Extravaganza’, was den Mix aus roher Gewalt, Eindringlichkeit, Experimentierfreude und Komplexität, aber auch den unterschwelligen Einsatz synthetischer Klänge angeht. Und dann wäre da noch die variabel wirkende Produktion, welche der Dynamik der Songs folgt und ein großes Klangspektrum verarbeiten muss. Und so manches starke Riff, nicht zu vergessen! SEVEN! SIRENS! TO A LOST ­ARCHETYPE ist für jeden aufgeschlossenen Black-Metaller durchaus Pflichtkauf.

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