Toggle menu

Metal Hammer

Search

MH 10/2019 jetzt bestellen

Temple Koludra SEVEN! SIRENS! TO A LOST ARCHETYPE

Black Metal, Transcending Obscurity (7 Songs / VÖ: 14.6.)

6/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Temple Koludra, die 2013 mit einer EP für Aufsehen sorgten, sind seither ein Geheimtipp in der deutschen Black Metal-Szene. Nun liegt endlich das offizielle Debüt vor, und es beginnt mit ­beeindruckendem Furor. ‘Trimurti’ legt mit exzessiven Blastbeats die Messlatte weit nach oben, aber auch die nachfolgenden Songs machen deutlich, dass Temple Koludra die letzten Jahre nicht mit Däumchendrehen verbrachten. Das Faszinierende an SEVEN! SIRENS! TO A LOST ARCHETYPE ist, dass vermutlich mit vergleichsweise geringem Budget ein Werk geschaffen wurde, das qualitativ in der Oberliga spielt.

SEVEN! SIRENS! TO A LOST ARCHETYPE bei Amazon

Die Mannen hinter Temple Koludra haben ein paar großkalibrige Songs abgeliefert, die meist über eine Länge von etwa neun Minuten pro Titel eine fragile Balance zwischen hypnotischen Klängen, eruptiver Aggression, dichten Klangkaskaden und rohem Black Metal schaffen. Beschreiben im direkten Vergleich lässt sich das schlecht – gefühlsmäßig rangiert es etwa zwischen Satyricons ‘Rebel Extravaganza’, was den Mix aus roher Gewalt, Eindringlichkeit, Experimentierfreude und Komplexität, aber auch den unterschwelligen Einsatz synthetischer Klänge angeht. Und dann wäre da noch die variabel wirkende Produktion, welche der Dynamik der Songs folgt und ein großes Klangspektrum verarbeiten muss. Und so manches starke Riff, nicht zu vergessen! SEVEN! SIRENS! TO A LOST ­ARCHETYPE ist für jeden aufgeschlossenen Black-Metaller durchaus Pflichtkauf.

teilen
twittern
mailen
teilen
Lauschaffäre: Was ist eigentlich Queercore?

„J.D.s“ hämmerte in den 80er-Jahren das Genre auf Papier, seither gilt das Fanzine als Katalysator der Subkultur, viele andere waren am Keimprozess beteiligt. G. B. Jones und Bruce LaBruce, die Gesichter hinter dem queeren Fanzine, gaben dem Kind, das im Untergrund rumorte und schrie, einen Namen: Queercore. Eine Bewegung, die sich als Teil des Punk und Hardcore herausbildete, von der übrigen Gesellschaft abgrenzte, anstatt ausgegrenzt zu werden. Sie erzählen von Vorurteilen, die der LQBTQIA+-Bewegung entgegengebracht werden, den unterschiedlichsten sexuellen Identitäten, Geschlechtsidentitäten, Körpern, Liebe und Sex. MDC Die Anarchopunk-Band MDC traten nach und nach unter verschiedenen Backronymen auf, interpretierten ihre bandeigene Buchstabenkombination…
Weiterlesen
Zur Startseite