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The 69 Eyes DEATH OF DARKNESS

Gothic Rock, Atomic Fire/Warner (10 Songs / VÖ: 21.4.)

5.5/ 7
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Wenn nicht jetzt die Zeit für Achtziger-Jahre-Gothic-Rock ist, wann dann? Erst vergangenes Jahr tanzte sich ­Wednesday in der gleichnamigen Serie im Stil der Achtziger-Jahre-Goth-Clubs durch die Sozialen Medien, und Eddie legte in der vierten Staffel ‘Stranger Things’ ein astreines ‘Master Of Puppets’-Solo hin. Nostalgie pur. Wie passend, dass die Gothic Rock-Botschafter The 69 Eyes mit ihrer 13. Platte DEATH OF DARKNESS nicht nur die eigene Fan-Gemeinde begeistern, sondern auch neues Publikum gewinnen möchten. Eine neue Herangehensweise: Die Helsinki Vampire haben noch während des Entstehungsprozesses des Albums einzelne Singles und eine EP veröffentlicht, um das Songwriting frisch und aufregend zu halten. ­‘Death Of Darkness’ und ‘Drive’ bestechen ungehemmt mit Melancholie, Dynamik und Biss.

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‘Something Real’ schlägt mit dem charakteristischen Gruftgesang in die gleiche Kerbe. ‘Call Me Snake’ setzt sich aggressiv und schlagfertig in den Lauschern fest, während ‘Gotta Rock’ geschmeidig zum Schwofen einlädt. Insbesondere ‘California’ sorgte bereits im Vorfeld für Unmut: zu fröhlich, zu zahnlos, zu … Hollywood? Ob der sich erneut anbahnende Vibe Anklang bei der Hörerschaft der ersten Stunde findet, bleibt abzuwarten. DEATH OF DARKNESS ist facettenreich – klanglich kuntergrau bis dunkelbunt – und hat zweifelsohne das elektrisierende Potenzial, neue Hörer in den tiefen, düsteren Bann der Finsternis zu ziehen.

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Nergal: "Weihnachten hat nichts mit Religion zu tun."

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