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The New Roses DEAD MAN’S VOICE

Hard Rock, Napalm/Universal (11 Songs / VÖ: 26.2.)

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Echt guter Hard Rock’n’Roll aus, ähem, Wiesbaden? Skepsis sei gestattet. Doch bereits nach dem Genuss des knackigen Openers ‘Heads Or Tails’ sollten jegliche Gegenargumente aus dem Fenster geflogen sein. The New Roses sind nicht nur in der deutschen (Hard) Rock-Szene eine Ausnahmeerscheinung, sondern haben zudem auch mehr Rotz und Kanten, rechtschaffene Hooks und gleichsam authentisch-amerikanische Roots-Klasse als das Gros der aktuellen US-Kollegen in diesem Sektor. Dabei degradiert DEAD MAN’S VOICE das bereits wohlwollend aufgenommene Debüt WITHOUT A TRACE (2013) qualitativ zu einem Achtungserfolg. Mit vollzogenen Personalwechseln an Gitarre und Bass läuft die partiell erneuerte Band um Frontmann und Gitarrist Timmy Rough, dessen Künstlernachname auch stimmlich (im positivsten Sinne) Programm ist, nämlich zu noch stärkerer Form auf. Von Aerosmith und The Black Crowes hat man das grundlegende Groove-Verständnis, Rose Tattoo und deren US-Sleaze-Epigonen bringen den Straßendreck rein, und eine Übernummer wie ‘I Believe’ evoziert die Sternstunden von Slash mit Miles Kennedy. Alle Achtung.


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