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The Ossuary REQUIEM FOR THE SUN

Doom, Supreme Chaos/Soulfood (8 Songs / VÖ: 23.5.) 

5/ 7
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Nach der nicht bei allen gefragten Kurskorrektur des Vorgängers ­OLTRETOMBA besinnen sich The Ossuary wieder auf ihre Kern­kompetenz: epischer Doom Metal mit starkem Heavy Metal-Fundament und regelrecht sakralem Choralgesang. Das hat überraschend viel von Ghost, verfolgt aber stringent die eigene Klanglinie, die schon das Debüt POST MORTEM BLUES so hörenswert machte: Viel dröhnende Dunkelheit, aber auch viel melodisches Gefühl. Sicher stehen Sabbath Pate, wo tun sie das auch nicht, aber mehr noch sind es Epic Doom-Anführer wie Candlemass, die man als grobe Referenzpunkte nennen kann. Höchst stimmungsvoll ist das, mit einer ordentlichen Portion Hall auf dem warmen Sound-Bild und sehr viel Raum für Pathos und Drama.

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Braucht diese Musik, ist also durchgewunken. Mehr noch: Insbesondere, wenn The Ossuary Pomp und Epik geradezu klerikalen Raum geben, hebt die Musik ab, als würde sie in einem Kirchenschiff gen Himmel streben. In ihren monumentalsten Momenten wirkt das Ganze tief spirituell und innig gelebt – und verschafft Italien nach dem grandiosen letzten Messa-Album schon die nächste gelungene Doom-Litanei.

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