Toggle menu

Metal Hammer

Search

Thy Art Is Murder GODLIKE

Deathcore, Human Warfare (10 Songs / VÖ: 15.9.)

6/ 7
teilen
mailen
teilen
von

GODLIKE – gottgleich. Das ist eine Ansage. Mit dem Stand, den Deathcore allerdings zurzeit hat, mag das für die australischen Schwergewichte nicht mal eine übertriebene Zuschreibung sein. Das Genre ist stark wie lange nicht, und so steuern auch Thy Art Is Murder ihren zuvor immer mehr in Richtung Death Metal abgetriebenen Sound in den Heimathafen zurück. Aber der Reihe nach. Im musikalischen Ozean hat das Quintett mit Album Nummer sechs einen unnachgiebigen Sturm entfesselt. Umsteuert wird nicht – auf GODLIKE lautet die Devise: Immer mittenrein! Als furioser Kapitän führt Sänger Chris „CJ“ McMahon die Band an, gibt den Instrumenten aber trotzdem genügend Raum. Mal passt er sich ans Schlagzeug an (‘Everything Unwanted’ – im Übrigen durch den ruhigen Start genau das, was man in der Albummitte will), mal überlässt er groovenden Soli den Vordergrund (‘Keres’, dessen Mitsingfaktor allerdings auch nicht zu unterschätzen ist). Zusammengehalten werden die Elemente von erbarmungslosen Blastbeats und – natürlich – Breakdowns von Tsunami-Wucht (besonders beeindruckend: ‘Blood Throne’). Am Ende bleibt nur noch, sich von der Kraft der brutalen Songs zermürbt im düsteren ‘Bermuda’ zu verlieren. Eine nervenaufreibende Fahrt – aber genau jene, die man sich von den Genre-Größen gewünscht hat.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Vier David Bowie‑Phasen, die bis heute nachhallen

Zehn Jahre ohne David Bowie - und trotzdem wirkt es, als hätte er unsere Welt erst gestern verlassen. Wie ein Gestaltenwandler erschuf er Personae, verbrannte sie wieder und bewies wie kein Zweiter, dass Identität ein fragiles Konstrukt ist. Kaum ein Künstler hat es geschafft, so viele Musik-Genres zu infizieren wie er. Ein Jahrzehnt nach seinem Tod weilt sein Geist noch immer mitten unter uns - und seine Spuren führen tief hinein in die DNS der härteren Musik. Warum David Bowie für Rock und Metal wichtiger ist, als manche zugeben David Bowie musste nie laut sein, um die Szene zu erschüttern.…
Weiterlesen
Zur Startseite