Toggle menu

Metal Hammer

Search

Trial MOTHERLESS

Heavy Metal, Metal Blade/Sony (8 Songs / VÖ: 7.4.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Alben wie diese polarisieren und spalten die Hörerschaft normalerweise in zwei Lager: Die einen winken gelangweilt-überfordert ab, die anderen feiern das Ganze wie die Wiedergeburt des heiligen Kilmister. Dass ihrem dritten Langspieler -exakt dieses Schicksal droht, ist Trial allerdings herzlich egal.

Die jungen Schweden stehen – ohne Rücksicht auf Verluste – auf maximal epischen Metal, und genau solcher trieft aus jeder Note und jedem Wort ihres Schaffens. Allerdings klang er noch nie so formvollendet wie auf MOTHERLESS. Zugegeben: Der Vorgänger VESSEL wurde zwar schon von Underground-Kennern massiv abgefeiert, doch 2017 klingt das alles noch runder, dicker (dank einer wirklich schönen Produktion), vielleicht auch etwas zugänglicher. Wer jetzt „Ihr Trveness-Töter“ brüllt und das Schwert/den Hammer/die Axt über dem Kopf schwingt, kann sich beruhigen, denn herkömmliche Arrangements oder gar schnödes Repetieren von Strophe, Refrain, Strophe sind nach wie vor Mangelware. Wer sich aber mit einer moderneren Version von Cirith Ungol oder Manilla Road gepaart mit Fates Warning-artigen Einschüben und jeder Menge Dickinson-Pathos in den Stimmbändern anfreunden kann, wird hier möglicherweise sein Album des Jahres finden.

Schlecht ist das wirklich nicht, denn im Zweifelsfall gilt METAL HAMMER-Grundsatz Nummer 392 namens „Epischer Heavy Metal ist episch!“. Ob das allerdings, jenseits von ein paar Experten, jemanden interessiert oder weiterreichende Kreise ziehen kann, bleibt abzuwarten.

teilen
mailen
teilen
Venom Inc. planen zwei Live-Scheiben und ein Studioalbum

Von der ursprünglichen Besetzung ist nur noch Tony Dolan bei Venom Inc. übrig. Im September 2018 verkündete Drummer Anthony Bray nach der Pause, die er sich für die Geburt seiner Tochter genommen hatte, nicht zur Band zurückzukehren. Er sei währenddessen gefeuert worden. Seinen Platz übernahm zunächst Jeramie Kling, der inzwischen bei Overkill trommelt. Seit 2024 gibt Marc Jackson den Takt an. Im Dezember 2024 verabschiedete sich auch Gitarrist Jeff Dunn – und auch diese Trennung sei alles andere als gut verlaufen. In einem Interview Anfang 2025 erklärte Dunn, dass zunächst seine Ehefrau „falsch mit Krebs diagnostiziert wurde.“ Kurz darauf erlitt…
Weiterlesen
Zur Startseite