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Richie Faulkner verteidigt Bands ohne originales Line-up

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Sind Judas Priest überhaupt noch die wahren Judas Priest, wenn mit Bassist Ian Hill und Sänger Rob Halford nur noch zwei Mitglieder des klassischen Line-ups übrig sind? In der Karriere einer Band gibt es selbstverständlich Mitgliederwechsel. Kaum eine Musikgruppe schafft es, über Jahrzehnte dasselbe Line-up beizubehalten.

Motivationsfrage

Judas Priest-Gitarrist Richie Faulkner erklärt im Interview mit Metal Forever Music Defenders Of Metal seinen nüchternen Blick auf die Diskussion. Nachdem der Interviewer das Beispiel Rush aufführt, die neuerdings mit Schlagzeugerin Anika Nilles unterwegs sind, nachdem Neil Peart 2020 verstorben war, sagt Faulkner: „Ich finde, solange die Jungs sollten das machen, solange sie Bock darauf haben. 

Wenn die Leute nicht hingehen wollen, sollen sie es einfach lassen. Und die Menschen wählen eigentlich auch mit ihren Tickets. Wenn Rush auf die Bühne gehen und in einem Auditorium für 20.000 Leute spielen und darauf Lust haben, sollen sie es machen“, meint der Gitarrist.

Publikumsfrage

„Wenn Rush da auftauchen und es sind nur fünf Leute da, haben sie allerdings ein Problem. Dann wollen es die Leute vielleicht doch nicht sehen“, sagt der Musiker. Weiter meint er: „Das gilt auch für andere Bands. Wenn die Jungs spielen wollen und die Menschen zu Tausenden aufkreuzen, um es zu sehen, warum nicht? Und wenn die Leute nicht hingehen wollen, sollen sie es einfach lassen. So einfach ist das.“

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Nachdem Rush die Zusammenarbeit mit Schlagzeugerin Anika Nilles bekanntgegeben hatten, kritisierten Fans, dass Geddy Lee und Alex Lifeson ohne ihren langjährigen Schlagzeuger Neil Peart überhaupt weitermachen wollten. Auch Judas Priest haben viele Personalwechsel hinter sich. Richie Faulkner ersetzte 2011 K.K. Downing an der Gitarre, der seit 1970 Teil der Formation war.


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