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Ufomammut Oro: Opus Primum

Doom Metal, Neurot/Cargo 5 Songs / 51:03 Min. / 13.04.2012

6.0/ 7
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Foto: Neurot/Cargo

Mit ORO: OPUS PRIMUM veröffentlichen die Italiener den ersten Teil eines Doppel-Opus’, das im Herbst mit ORO: OPUS ALTER seine Fortsetzung finden soll. Dass die Drei gut darin sind, selbst ein Mammutprojekt wie dieses bis ins Letzte zu durchdenken und zu strukturieren, haben sie bereits auf EVE bewiesen: Das 2009er-Album ist ja trotz der Aufteilung in fünf Abschnitte im Grunde ein Ein-Song-Werk.

Und damit nicht genug der Parallelen: Auch stilistisch sind deutliche Ähnlichkeiten zwischen ORO: OPUS PRIMUM und EVE festzustellen. Da wäre unter anderem Ufomammuts Vorliebe für fließende Übergänge zwischen reduzierten, fast „stillen“ Passagen (zum Beispiel zu Beginn von ‘Empireum’), psychedelischen Eskapaden und groben Zäh-Riffs. Das Abrupte, und da ist das Trio in bester Doom-Tradition, lieben Ufomammut nicht. Sie sind Meister im Vermengen. Dass das Zusammenführen von an sich eher unorthodoxen Sounds, Passagen und Strukturen dennoch so harmonisch (oder sagen wir besser: schlüssig) funktioniert, ist wohl ihr größtes Talent. Auf ORO: OPUS PRIMUM haben sie es jedenfalls voll zum Einsatz gebracht.

Ob und wie die Platte aber im Kontext/Zusammenspiel mit dem zweiten Teil wirkt, bleibt abzuwarten. Aber bis September ist’s ja nicht mehr gar so lang hin.

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