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Undertow REAP THE STORM

Groove Metal, El Puerto/Soulfood (11 Songs / VÖ: 21.9.)

5/ 7
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Leicht zu greifen waren die Württemberger Undertow stilistisch noch nie: Groovender Thrash Metal und rauer Gesang plus Core- und Doom-Elemente finden sich auch auf ihrem siebten Werk REAP THE STORM, wofür sich das Quartett fast fünf Jahre lang Zeit ließ. Und das Warten hat sich gelohnt – schließlich gehen weite Teile des Albums ähnlich intensiv und durchschlagend zu Werke wie Undertow zuletzt auf Tour mit End Of Green: Zwischen Aggressivität und Eingängigkeit balancierende Stücke wie das treibende, im Refrain melodische ‘Zero Type X’ überzeugen und lassen sich nach wie vor als Schlüsselqualifikation der Süddeutschen bezeichnen;

aber auch ballernde Ansagen wie der bellende Thrasher ‘Thieves & Liars’, ‘Trails For The Blind’ oder ‘Burdened’ machen stürmisch Alarm und Lust auf mehr. Einziger Skip-Kandidat ist die Ballade ’11 Hours’ (besser: das sonor-doomige ‘Empire’ mit End Of Green-Sänger Michelle Darkness und das unter die Haut gehende ‘Crown Of Scars’); als überraschend (gelungen) lässt sich dagegen das Melanie C-Cover ‘I Turn To You’ bezeichnen, das Undertows Ruf als Könige stilistischer Ambivalenz weiter ausbauen dürfte.

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Michael Anthony: Eddie und Alex waren unzertrennlich

Einst galten Van Halen als eine der bedeutendsten Heavy Metal-Band des Planeten. Doch wie der frühere Bassist Michael Anthony erzählt, gab es innerhalb der Besetzung eine sehr deutliche Grüppchenbildung – teilweise zu dessen Leidwesen. Aber Anthony habe dadurch auch eine bedeutende Freundschaft geknüpft. Geteiltes Leid „Schon von Anfang an bei Van Halen waren es immer die beiden Brüder, die fest zusammenhielten. Denn Eddie (van Halen, Gitarre – Anm.d.A.) und Al (Alex van Halen, Schlagzeug – Anm.d.A.) hatten eine Bindung, die anders war als jede andere, die ich je zwischen Brüdern gesehen habe, musikalisch wie auch menschlich. Und so sagen die…
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