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Urne SETTING FIRE TO THE SKY

Modern Metal, Spinefarm/Warner (10 Songs / VÖ: 30.1.)

6/ 7
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Mit SETTING FIRE TO THE SKY erfüllen Urne alle Erwartungen, die die Metal-Welt mittlerweile an sie stellt. Mehr noch: Sie übertreffen sie eigentlich sogar, denn was das Londoner Trio auf seinem dritten Album abfackelt, ist eine Macht­demonstration in Sachen moderner Metal. Es hat sich zumindest lange nicht so frisch, unverbraucht und aufregend angefühlt, einem Album das erste Mal zu lauschen. Irgendwie schaffen es Urne, ein Gefühl zu evozieren, das die Hörer daran erinnert, wie sie sich überhaupt erst in diese Musik verliebt haben. Vielleicht war es eine der frühen Metallica-Platten in den Achtzigern, vielleicht eine von Pantera in den Neunzigern oder dieses kollektive Staunen, als wir alle Gojira bei Olympia gesehen haben: SETTING FIRE TO THE SKY ist genau solch ein Lehrstück in Sachen Metal. Brachial, wenn es sein muss, anspruchsvoll, wenn es sein darf, und dazwischen voller Faust-in-die-Luft-und-Augen-schließen-Momente, wie es eben nur die größten Alben der letzten 45 Jahre Heavy Metal-Geschichte ­heraufbeschwören können. Was aber machen Urne eigentlich genau anders? Schwer zu sagen. Es ist eher das, was zwischen den Tönen mitschwingt, das Mindset des Trios selbst, die absolute Hingabe an messerscharfe, funken­schlagende, massive Brecher. Ganz klar: Diese Band sollte Workshops geben.

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Editorial METAL HAMMER 03/2026

Liebe Metalheads, mal wieder sind wir unserer Zeit und jedem Trend voraus: Während auf Social Media alle zehn Jahre zurückblicken und Fotos und Erinnerungen aus dem Jahr 2016 teilen, nehmen wir Schwung und setzen noch zwanzig drauf: 1996 befand sich Metal an einem Scheideweg – sowohl Traditionsverfechter von Dio bis Metallica als auch extreme Vertreter von Slayer bis Sepultura suchten neue stilistische Orientierung (während am Horizont Korn und Slipknot immer deutlicher hörbar für Lärm sorgten) und stießen damit vielen Metal-Fans vor den Kopf. Was vor 30 Jahren für Kopfschütteln sorgte, animiert heute überraschend häufig zum Headbangen: „So ein Glück, ich…
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