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Virgin Steele SEVEN DEVILS MOONSHINE

Steamhammer/SPV (58 Songs / VÖ: 23.11.)

5/ 7
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Die imposanten Zahlen zuerst: 58 (!) Songs auf fünf individuell betitelten CDs, drei davon mit ausschließlich neu produziertem Material. Die zwei weiteren sind Wiederveröffentlichungen der 2002er-Studioscheiben HYMNS TO VICTORY und THE BOOK OF BURNING, jeweils inklusive eines Bonustracks. Virgin Steele-Boss David DeFeis wird also wieder einmal seiner Reputation als Workaholic, manisch Getriebener und schäumender Quell undurchsichtiger Visionen gerecht. Natürlich neigt er auch auf SEVEN DEVILS MOONSHINE dazu, seine Zuhörerschaft zu überfrachten: mit Ideen, Texten, verschlüsselten Rätseln und geheimen Botschaften, mit purem Pathos und einem unübersichtlichen Wust an Noten, die – ein echter Wermutstropfen – eine lebendigere Produktion (die Drums…!) verdient gehabt hätten.

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GOTHIC VOODOO ANTHEMS ist die orchestrale Umsetzung einer fiktiven Livesetlist, und BLACK WINE FOR MOURNING bietet typische Virgin Steele-Instrumentierung sowie mit ‘Feral’ die wohl beste Nummer des gesamten Packages. RED WINE FOR WARNING präsentiert eher ungewöhnliche Stücke, teilweise als Piano/Gesangsversion oder live aus dem Proberaum. Ich gebe zu: In unserer schnelllebigen Zeit kann man sich von dieser Materialfülle erschlagen fühlen. Oder aber man hat die Muße, jede der drei neuen CDs für sich allein zu entdecken. Ich empfehle das Zweitere, um die verborgene Magie hinter einer wie gewohnt eine Spur zu theatralischen Fassade nicht zu verpassen.

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