Vola FRIEND OF A PHANTOM

Alternative Metal, Mascot/Tonpool (9 Songs / VÖ: 1.11.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Wirkte der vor drei Jahren veröffentlichte Vorgänger WITNESS wie eine musikgewordene Kurzfilmsammlung für einen langen Kopfkinoabend, präsentiert sich das dänisch-schwedische Modern Prog Metal-Kollektiv auf seinem vierten Album noch weiter gereift. Erste Tourneeerfahrungen in den USA sowie die durchweg positive Resonanz auf ­WITNESS verarbeitend, gestaltet sich FRIEND OF A PHANTOM weniger bildgewaltig, sondern setzt neben der weiterhin vorhandenen progressiven Melancholie, die die Band mit Gruppen wie Dredg, Leprous oder Caligula’s Horse teilt, vermehrt auf musikalisch unerwartete Perspektivwechsel wie Schauwerte.

🛒  FRIEND OF A PHANTOM bei Amazon

Sei es der Opener ­‘Cannibal’, bei dem Sänger/Gitarrist Asger Myginds glockenklarer Gesang mit dem wuchtigen Gebell von In Flames‘ Anders Fridén im Clinch liegt, das fast schon mit kompositorischer Coldplay-Chorus-Chuzpe operierende ‘We Will Not Disband’ oder die Art und Weise, wie das ansonsten melodisch liebliche und leisetretende ‘I Don’t Know How We Got Here’ mit Trip-Hop-haften Rhythmen kontrastiert wird. Erneut von Jacob „Volbeat“ Hansen produziert, verstehen sich Vola weiterhin hervorragend auf die Verschmelzung harter Riffs und metallischer Kante mit versöhnlichen Melodien und genau dem richtigen Maß an Electronica-Einsprengseln.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Courtney LaPlante (Spiritbox): Das TSUNAMI SEA-Konzept

Anfang März veröffentlichte die jüngst für einen Grammy nominierte Band Spiritbox ihr zweites Album TSUNAMI SEA. In einem neuen Interview mit den australischen Magazin Heavy spricht Frontfrau Courtney LaPlante nun über die Details, die sich in dem Werk verstecken. "Darin steckt eine Menge Arbeit", meint die Sängerin. "Wenn man ein Album produziert, ist der herkömmliche Weg, Spannung aufzubauen. Man möchte, dass es viele Menschen hören, also fängt man früh an, Werbung dafür zu machen. Es wird zu einem riesigen Projekt. Jetzt kommt der spaßige Teil, auf den ich mich am meisten freue: Endlich kann es jeder hören." Das Konzept des…
Weiterlesen
Zur Startseite