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Volbeat GOD OF ANGELS TRUST

Heavy Metal, Vertigo/Universal (10 Songs / VÖ: 6.6.)

5/ 7
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Wenige Bands klingen so einzigartig wie Volbeat. Früh brachte ihnen Michael Poulsens charakteristische Stimme die Bezeichnung „Elvis-Metal“ ein, schnell ging es bergauf, und längst zählen sie zu den erfolgreichsten Musikexporten Dänemarks. Parallel zum Aufstieg hörten sich frühe Fans an Volbeat satt, warfen ihnen Innovations­armut und „Weichspülertum“ vor. Mit SERVANT OF THE MIND kehrte die Gruppe 2021 in härtere Gefilde zurück, bevor Poulsen 2023 mit Asinhell seinen Death Metal-Wurzeln huldigte. Das Neuntwerk seiner Hauptformation prägt eine gekonnte Balance: Den tollen Auftakt ‘Devils Are Awake’ durchziehen Melodien zum Niederknien, die Live-Gitarrist Flemming C. Lund bei der gemeinsamen Aufnahme im Studio einspielte. Weitere voranpumpende, locker aus der Hüfte geschossene Riff-Offensiven finden sich in ‘By A Monster’s Hand’, ‘Better Be Fueled Than Tamed’, ‘At The End Of The Sirens’ und ‘Demonic Depression’, das in einen unwiderstehlichen Refrain mündet – erprobte Tugenden, die funktionieren, ohne zu überraschen.

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Auf der einschmeichelnden Seite stehen, mit Frauenchören akzentuiert, der Schunkler ‘Acid Rain’ sowie die glaubwürdig emotionalen Balladen ‘Time Will Heal’ und ‘Lonely Fields’. Zudem pflegen Volbeat eigene Traditionen: ‘In The Barn Of The Goat Giving Birth To Satan’s Spawn In A Dying World Of Doom’ huldigt (nicht nur mit der Holzhammerzeile „I walk the night/line“) Johnny Cash, während das Finale ‘Enlightening The Disorder (By A Monster’s Hand Part 2)’ den Storytelling-Ansatz der Gruppe weiterführt. Ist GOD OF ANGELS TRUST – seinem Akronym getreu – das beste Volbeat-Werk aller Zeiten? Wohl eher nicht. Ein gelungenes Album, das weit über Ziegenkäse oder gar Bockmist hinausgeht, ist es jedoch allemal.


Volbeat zeigen, warum ihnen in den vergangenen 20 Jahren jeder verfallen ist. Zwischen düsterem Heavy-Rocker mit Metallica-Schlagseite (‘By A Monster’s Hand’) und beschwingtem Rock’n’Roller (‘Acid Rain’) bleibt kein Kopf ungebangt. Weit entfernt vom glatten REWIND, REPLAY, REBOUND (2019) knüpfen die Dänen an das kantigere SERVANT OF THE MIND (2021) an und beleben sogar das Gefühl ihrer ersten drei Alben wieder. Sebastian Kessler (5,5 Punkte)

Volbeat zeigen, warum ihnen in den vergangenen 20 Jahren jeder verfallen ist. Zwischen düsterem Heavy-Rocker mit Metallica-Schlagseite (‘By A Monster’s Hand’) und beschwingtem Rock’n’Roller (‘Acid Rain’) bleibt kein Kopf ungebangt. Weit entfernt vom glatten REWIND, REPLAY, REBOUND (2019) knüpfen die Dänen an das kantigere SERVANT OF THE MIND (2021) an und beleben sogar das Gefühl ihrer ersten drei Alben wieder. Sebastian Kessler (5,5 Punkte)

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