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Vukovi MY GOD HAS GOT A GUN

Rock, Sharptone (11 Songs / VÖ: 31.1.)

3.5/ 7
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MY GOD HAS GOT A GUN ist das vierte Album der 2010 gegründeten schottischen Band um Janine ­Shilstone. Das kurze Intro ‘This Is My Life And My Trauma’ blickt ein wenig auf die Vor­gängerplatten zurück, da es für Vukovi nicht unüblich ist, Traumata und innere Dämonen zu thematisieren. Vor allem aber weckt es große Erwartungen an das, was kommt, da es auf gelungene Weise Spannung aufbaut, die schließ­lich in einen satten, energischen Rock-Groove wechselt. Das Tempo, welches das Duo hier vorgibt, kann es aller­-dings nicht ganz halten: Das neue Werk vereint jene Rock-Sounds mit zahl­reichen Electro-Pop-Elementen. Letztere sprengen – verbunden mit den sehr poppigen Gesangsmelodien – gerne mal die Genre-Grenzen, die die meisten Metalheads wohl nur ungern überqueren. Songs wie etwa ‘SNO’ oder ‘Cowboy’ können kaum dem Metal zugeordnet werden und sind zudem auch leider in ihrer Struktur relativ vorhersehbar.

Das ist schade, weil die Band an anderer Stelle – wie auch der beschriebene Opener schon klargemacht hat – durchaus zeigt, dass einiges mehr in ihr steckt. Ein Stück wie ‘Gungho’ zum Beispiel klingt durch den rauen Gesang Shilstones und die überzeugenden Riffs nach einer härteren Paramore-Version. Einige Melodien, wie die des Titel-Songs, gehen zudem gut ins Ohr, um dort länger zu verweilen. Richtig überspringen will der Funke aufgrund der Nähe zur regulären Pop-Musik dennoch nicht.

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