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Wizardthrone HYPERCUBE NECRODIMENSIONS

Black Metal, Napalm/Universal (8 Songs / VÖ: 16.7.)

4.5/ 7
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Wo unter an­­de­rem Mit­glieder von Gloryhammer, Alestorm und Nekrogoblikon mitmischen, muss es ja so zugehen: musikalisch auf höchstem Niveau, songwriterisch topmelodisch, und sowohl inhaltlich als auch stilistisch dermaßen überhöht, dass man kaum noch zwischen Ehr­erbietung und Paro­die unterscheiden kann. Deutlich härter und extremer als die Ursprungs-Bands haben sich Wizardthrone melodischem Black Metal verschrieben.

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Wer noch NEXUS POLARIS von Covenant beziehungsweise The Kovenant (1998) im Ohr hat, weiß ziemlich exakt, wohin die Reise geht: in den Kosmos, vorbei an fremdartigen Planeten, Entitäten und Singularitäten, umschrieben mit hochgestochenen Begriffen aus der Astrophysik und dem Lovecraft-Universum, ausgeschmückt mit überbordend symphonischen Keyboardarrangements in epischen Auswüchsen (die auch mal zu Rhapsody-Ausmaßen anschwellen). HYPERCUBE NECRODIMENSIONS ist mächtig – aber auch mächtig anstrengend. Hängen bleibt in diesem kometenhaften Dauerfeuer der Reizüberflutung nicht viel.

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Kreator: Mille fühlt sich von Thrash Metal gelangweilt

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