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Rick Hunolt: Obdachlos nach Exodus-Austritt

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Die kürzlich stattgefundene Sitzung des „Toxic Vault“-Podcast barg ohnehin und durch das Aufeinandertreffen des ehemaligen Exodus-Mitglieds Rick Hunolt und des derzeitigen Sängers der Band, Steve „Zetro“ Souza, einen bittersüßen Beigeschmack. Als Hunolt jedoch die tragische Geschichte erzählte, die auf seinen Band-Ausstieg im Jahr 2005 gefolgt war, nahm das Gespräch eine traurige Wendung.

Hunolt begann mit Gary Holts und seiner gemeinsamen Drogenhistorie während ihrer Zeit bei Exodus. Während Holt jedoch der Absprung gelang, etwa kurze Zeit vor Produktionsbeginn von TEMPO OF THE DAMNED (2004), holte der Teufelskreis Hunolt immer wieder ein.

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„Ich war ein Wrack“, erzählte er Souza. „Und bis zum heutigen Tag, wenn ich mir die Soli anhöre, die ich auf dem Album gemacht habe, kann ich es hören: den Schmerz, die Qual und die Schuld, die ich trug. Ich meine, ich hatte Kinder und machte diesen Scheiß… Ich war so ein Arsch und versuchte stets, Gary anzulügen, wenn ich high war.

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(…) Aber ich muss etwas über Gary sagen. Nicht ein einziges Mal hat er mir gedroht oder mir gegenüber erwähnt: ‚Rick, Alter, du bist ein Stück Scheiße, du musst dein Zeug auf die Reihe kriegen, oder ich werde deinen Arsch feuern.‘ So etwas habe ich nie von ihm gehört. Und wenn ich die Band nicht verlassen hätte, wäre ich so lange bei Exodus geblieben, bis ich meinen Tiefpunkt erreicht hätte… Na ja, das ist auch passiert. Ich hatte den Tiefpunkt erreicht und konnte es einfach nicht mehr.“

Hunolt erwähnte allerdings, dass sich das Leben nach Exodus nicht weniger anstrengend gestaltet hatte. Der Musiker hatte seine professionelle Existenz verloren, was ihm die Grundlage für seinen Lebensunterhalt entzog. Eine ganze Zeit war Rick Hunolt also obdachlos und weiterhin drogenabhängig.

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Neuanfang mit Diehumane

Auf zahlreiche Nachfragen besorgter Freunde oder Ex-Kollegen des Gitarristen erwähnte Hunolt seinen Plan, einen Dollar-Store eröffnen zu wollen. Ein Ding, das er trotz der Umstände tatsächlich umsetzte und drei Jahre lang durchzog.

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Unterdessen ist Hunolt wieder als Gitarrist tätig. Diehumane lieferten dem Musiker eine gelegene Möglichkeit, alte Fährten neu zu beschreiten. „Sie spielten genau die Musik, die ich gesucht hatte“, erwähnte er kürzlich. „Sie gaben mir die Option, mich musikalisch wieder auszudrücken. Und was noch wichtiger war: Sie waren radikal anders als alles, was ich je gespielt habe. Musik braucht ‚anders‘, um sich weiterzuentwickeln. Es gibt so viel Talent in dieser Band, und ich kann es kaum erwarten, dass ihr Diehumane erleben werdet.“

Das Debüt-Album der Band, THE GROTESQUE, wird voraussichtlich im Frühjahr 2023 erscheinen.

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Exodus: Halsbrecher und Schädelspalter

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