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Rob Halford: Der innere Frieden

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Mittlerweile 22 Jahre ist es her, dass Judas Priest-Sänger Rob Halford bei MTV News öffentlich seine Homosexualität bekanntgab. In einem aktuellen Interview mit Rolling Stone wurde der Metal God gefragt, welche Erfahrungen er aus dem Coming-out mitgenommen hat. „Ich habe gelernt, dass man sich selbst aus dem Käfig befreien muss. Man kann sein eigenes Leben nicht für andere führen.

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 Innerhalb einer damals (und in gewissem Ausmaß bis heute) sehr alphamännlich geführten Szene – bei allem Respekt vor den großartigen weiblichen Metalheads – brachte mir das Coming-out inneren Frieden. Zudem förderte es mein kreatives Schaffen enorm. Wenn man immer ein Geheimnis mit sich führt, kann man sich nicht auf das Leben und seine Aufgabe fokussieren. Stets schwebt dieser dunkle Schatten über einem.

Hau ihn raus, zerschmettere ihn, verbrenne ihn, reiße ihn auseinander. Du hast das Recht, dein Leben als Mensch auf diesem Planeten nach deinen eigenen Regeln zu führen.“ Auch heute noch gibt es Metalheads, die sich nicht trauen, ihre homosexuelle Neigung publik zu machen. Für all jene hat der Metal God aufmunternde Worte. „Ihr müsst euch nicht alleine fühlen wie ich damals.

„Habt keine Angst“

Es gibt Menschen, die euch dabei helfen, diesen Weg zu gehen, wenn ihr die Entscheidung getroffen habt. Es liegt einzig an euch, den ersten Schritt zu machen. Und an alle schwulen Metalheads: Kommt zu uns, habt Spaß“, so Halford weiter. „Habt keine Angst, sondern verbringt in eurem Leben eine gute Zeit. Lasst die Ängste nicht über euch bestimmt. Angst vor genereller Abweisung oder Ablehnung seitens der Familie.

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.


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