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Rob Halford: „Ich habe versucht, Paul Di’Anno zu verführen.“

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Dass Judas Priest-Sänger Rob Halford auf Männer steht, weiß die Öffentlichkeit seit seinem Outing im Jahre 1998. Nun hat der britische Metal-Gott in seiner in Kürze auf Englisch erscheinenden Autobiografie ‘Confess’ ein pikantes Detail über sein Schwulsein verraten. So habe er einst auf Tour mit Iron Maiden versucht, deren damaligen Sänger Paul Di’Anno zu verführen.

Angeberische Ansage

Besagte Konzertreise der beiden englischen Metal-Schwergewichter fand im Jahre 1980 statt. Kurz vor dem Startschuss erschien in einem Musikmagazin ein Zitat von Di’Anno, in dem er großspurig ankündigte, dass Iron Maiden mit ihrer Live-Performance Judas Priest von der Bühne blasen werden. Mindestens der stolze Gitarrist K.K. Downing war davon alles andere als angetan und wollte in Folge sogar, dass Maiden von der Tour ausgeschlossen werden. Soweit kam es dann aber doch nicht, und Maiden supporteten Priest.

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Über den betreffenden Abend schreibt Rob Halford – dem britischen Metal Hammer zufolge – in seinem Buch: „Wir sind auf dieser Tournee nicht wirklich mit Maiden abgehangen oder haben miteinander gescherzt. Aber vielleicht habe ich Paul Di’Annos Kommentar, dass er Judas Priest von der Bühne blasen würde, zu wörtlich genommen… Denn in dieser einen Nacht, in der wir uns zusammen betrunken haben, habe ich versucht, ihn zu verführen! Wir gingen auf mein Zimmer, um mit dem Trinken weiterzumachen. Doch ich war zu dicht, um irgendetwas zu versuchen. Und er war zu dicht, um überhaupt zu kapieren, was ich versuchen wollte. Ich denke, das war definitiv am Besten so.“

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‘Confess’, die Autobiografie von Rob Halford, erscheint – wie gesagt zunächst auf englischer Sprache – am 29. September im Verlag Hachette Books. Auf Deutsch bringt der Heyne Verlag das Buch am 1. März 2021 auf den Markt. Die englische Zeitung „The Telegraph“ beschreibt das Werk als „eine der offenherzigsten und überraschendsten Memoiren des Jahres“.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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