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Rob Halford: Ich war schon immer ein Mann des Glaubens

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Rob Halford hat in einem aktuellen Interview mit dem US-amerikanischen Fernsehsender WCNC über seinen christlichen Glauben geplaudert. Wer die Autobiographie ‘Ich bekenne’ des Judas Priest-Frontmanns gelesen hat, dürfte darüber nicht überrascht sein. „Ich kam in meinem Leben an einem Punkt, an dem ich als Alkoholiker und Drogenabhängiger vor einer Wahl stand“, erzählt der 74-Jährige.

Klar im Kopf

„Man übergibt alles irgendwie an jemanden, der größer ist als man selbst. Und dann fängt man an, auf täglicher Basis daran zu arbeiten, trocken zu bleiben — zusammen mit der spirituellen Verbindung. Das ist wirklich wichtig. Ich war schon immer eine Person des Glaubens — seit ich ein kleines Kind war. Aber als ich vor 38 oder 39 Jahren clean und trocken wurde, wurde das echt entscheidend für mich. Es ist Teil meines täglichen Bekenntnis. 

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Ich beginne und beende den Tag mit Gebet. Und das Bildnis davon, wie man eine höhere Macht wählt, liegt komplett in den eigenen Händen. Das liebe ich an der Arbeit, die wir dabei machen, einander tagtäglich in einem 24-Stunden-Zyklus zu unterstützen. Das eigene spirituelle Objekt kann alles sein. Wenn man ein physisches, greifbares Objekt haben will, kann es alles sein. Für mich ist es mein Heavy Metal-Kaktus neben dem Swimmingpool.

Ich gehe nicht vor den Kaktus und bete, doch wenn ich ihn anschaue, gibt mir das eine Verbindung. Und das ist einfach ein wirklich wichtiger Teil meines tagtäglichen Lebens, um trocken zu bleiben. Ich kann das nicht allein. Ich weiß, dass es etwas hier und jetzt bei mir gibt — dass da eine Präsenz ist, die mit mir hier ist. Und ich liebe einfach die Idee des Gebets. Manche Leute schauen und fragen sich: ‚Was bringt das denn?‘ Versucht es. Was habt ihr zu verlieren?

Gebete und Beten können eurem Leben wundervollen Frieden geben. Es kann Wunder bewirken. Das ist einfach eine weitere Facette dessen, was mich in Gleichgewicht und Harmonie hält, wohingegen ich zuvor sehr gebrochen, zerrissen und ohne Verbindung war. Überall waren Scherben. Jetzt sehe ich viel klarer. Mein Bewusstseinsstrom ist viel flüssiger. Es gibt nichts von einer Substanz oder einer Chemikalie, was das unterbricht. Diese Klarheit ist toll für mich als kreative Person.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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