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Axel Rudi Pell: Keine Altersarmut in der Geisterstadt

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Das komplette Interview mit Axel Rudi Pell findet ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

METAL HAMMER: Gibt es ein Geheimrezept für die ungewöhnlich stabile Besetzung der Axel Rudi Pell Band, obwohl mit Johnny Gioeli, Bobby Rondinelli und Ferdy Doernberg international renommierte Musiker dabei sind?

Axel Rudi Pell: Das Geheimnis ist, dass wir nicht ständig aufeinander hocken. Wenn wir alle in derselben Stadt leben und uns zwei-, dreimal pro Woche im Proberaum treffen würden, wäre die Band schon längst nicht mehr zusammen. Man geht sich nicht auf den Sack, sondern freut sich, wenn man sich trifft, wie in einer großen glücklichen Familie.

MH: Du aber bist der Chef und musst dafür sorgen, dass jeder zu seinem Recht kommt.

ARP: Eigentlich gibt es nicht viel zu regeln, da alle vernünftig sind. Ich bin kein Moralapostel – bei mir kann jeder machen, was er will.

MH: Auch Songs für die Axel Rudi Pell Band beisteuern? Waren deine Mitmusiker kompositorisch an GHOST TOWN beteiligt?

ARP: Nein. Generell sind bei mir 90 Prozent der Songs fertig, wenn die Band dazustößt. Aber natürlich sind alle an der konkreten Ausarbeitung der Stücke beteiligt. Bobby sagt sowieso immer: „Der Song ist mega, das Riff gefällt mir“, und trommelt dann dementsprechend großartig. Ferdy wiederum fängt mit den Keyboards erst dann an, wenn die Rhythmusgitarren fertig sind. Dazu zählt übrigens auch seine exzellente Klavierbegleitung für die Ballade ‘Towards The Shore’, Ferdys absolute Lieblingsnummer auf dem neuen Album.

MH: Hat Johnny die Texte für GHOST TOWN geschrieben? Oder ist das ebenfalls dein Job?

ARP: Ich weiß gar nicht, ob Johnny überhaupt Texte schreibt. Er hat mich schon 1998 gebeten, als er zu uns stieß, dass ich auch die Lyrics übernehme, da ich als Europäer einen anderen geschichtlichen Background habe als ein US-Amerikaner. Im Song ‘Guillotine Walk’ geht es zum Beispiel um das Mittelalter: Ein zum Tode Verurteilter lässt auf dem Weg zum Schafott vor seinem geistigen Auge sein verpfuschtes Leben Revue passieren.

MH: Was hat Johnny zu seinem Duett mit Udo Dirkschneider in ‘Breaking Seals’ gesagt?

ARP: Er fand es natürlich grandios, einen Song mit solch einer Legende aufzunehmen. ‘Breaking Seals’ ist meine erste Zusammenarbeit mit Udo und deshalb auch für mich ein ganz besonderer Moment auf GHOST TOWN.

Bei welchem Konzert Axel Rudi Pell erstmals als Gast war, wie die Unterstützung seines Elternhauses aussah und ob er demnächst in Rente gehen wird, lest ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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