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Axel Rudi Pell GHOST TOWN

Hard Rock , Steamhammer/OPEN (11 Songs / VÖ: 20.3.)

5/ 7
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Nach dem halb­run­den Jubiläum letztes Jahr steu­ern Axel Rudi Pell und seine gleich­namige Gruppe ein Stückchen weiter auf ihr 40-Jähriges zu. Das von Pell persönlich in den Grefrahter Studios von Blind Guardian unter Assistenz von Tontechniker Thomas Geiger (Helloween, Hammerfall) produ­zierte 23. Album des gemeinhin als „Blackmore aus Bochum-Wattenscheid“ bekannten ehemaligen Steeler-Gitarristen bietet dabei schon jetzt elf neue wie gute Gründe, die langlebige Karriere des blondschöpfigen Saitenmeisters und seine Verdienste für den melodischen Hard Rock aus hiesigen Gefilden zu feiern. Wo­bei in diesem Zusammenhang dem Song ‘Breaking Seals’ gar eine ganz besondere Bedeutung zukommt: Schließ­lich handelt es sich hier um die Duett­premiere des langjährigen Axel Rudi Pell-Frontmanns Johnny Gioeli (Hardline) mit der deutschen Metal-Institution Udo Dirkschneider, deren stimmlicher Zusam­menschluss für eine zusätzliche Metal-Kelle in Richtung Judas Priest sorgt. Doch auch der Rest von GHOST TOWN, wie etwa der nach vorne stürmende Titel-Track oder das aufbrausende ‘Hurricane’, lässt Headbanger-Herzen höher schlagen und Haarpartien kreisen. Was nicht heißen soll, dass es nichts fürs Gemüt gäbe. Während ‘Sanity’ als schnittige wie hymnische Halbballade die Vorarbeit leistet, dürfen bei ‘Towards The Shore’ endgültig die Feuerzeuge – und in diesem Kontext sind es tatsächlich noch welche – herausgeholt werden. Alles dabei.

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