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Rob Halford: Wenn man noch abliefert, warum in Rente gehen?

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Judas Priest laufen immer noch auf Hochtouren. Ihre Konzerte machen extrem Spaß. Überdies kann die aktuelle Platte INVINCIBLE SHIELD auch einiges. Insofern dürfte es niemand verwundern, dass Frontmann Rob Halford in einem kürzlichen Interview darüber laut nachdenken sollte, dass die britischen Metal-Götter nach mehr als 50 Jahren Karriere immer noch auf Tour gehen und an neuen Songs schrauben.

Lebenselixier

„Mein Nachbar Alice Cooper lebt ungefähr einen Steinwurf von mir entfernt“, holt Rob Halford aus. „Wir haben kürzlich zusammen ein paar Shows in Europa gespielt. Und ich habe ein Foto von ihm und mir davon gepostet, wie wir uns umarmen, und darunter geschrieben: ‚Immer noch gut in Form.‘ Ich finde, wenn Verlangen und Leidenschaft immer noch da sind, wenn man immer noch abliefern kann, wenn man sich fortbewegt und die Maschine nicht zu wackelig läuft, man auf einem Rad immer noch von A nach B kommen kann —  solange es gut aussieht und sich gut anhört und alle anderen Teile an Ort und Stelle sind, warum sollte man sich zur Ruhe setzen wollen?

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Ich würde nicht wissen, was ich mit meinem Leben anfangen soll, wenn ich diese wundervolle Arbeit plötzlich nicht mehr ausüben könnte. Ich muss es machen. Es ist ein Teil vom mir. Ich muss es machen, um als Mensch zu leben, weil ich es so sehr liebe. Und ich denke, ich spreche hier für jeden in Judas Priest. Das ist das Richtfeuer, das uns antreibt. Das lässt uns weitermachen.“ Anschließend schwang sich Rob Halford noch zu einer Lobrede auf die Fans von Judas Priest auf, die der Formation schon so lange die Treue halten und die Live-Konzerte erst zu dem Erlebnis machen, das sie sind. „Wir sind nichts ohne unsere Fans. Es ist wahr.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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